Lack lässt Graffitikunst abperlen

Unansehnlichen Graffiti-Schmierereien an Bahnhofseingängen will die Stadt Oberhausen einen Riegel vorschieben. Der Verkehrsverband Rhein-Ruhr (VRR) stellt Fördermittel in Aussicht, mit denen ein besonderer Schutzanstrich für Mauern und Wände an Stationen und Gleiszugängen finanziert wird. Auf dem speziellen Lack haften Graffiti nicht mehr. Statt sie wie bisher aufwändig abzuschrubben, könnten sie einfacher weggewischt werden.

Das Rathaus prüft derzeit durchaus wohlwollend, ob es sich an dem Programm beteiligt. Schmierereien etwa in der Fußgängerunterführung am Sterkrader Bahnhof kritisierten Bürger wiederholt.

Der VRR würde Oberhausen 55 Euro pro Quadratmeter Fläche bereitstellen. Mit diesem Geld wäre ausschließlich die Lackierung der Zugangsbereiche zu Stationen und Gleisen zu finanzieren. Laut VRR würde sich Oberhauen allerdings dazu verpflichten, Graffiti mindestens fünf Jahre lang besonders im Blick zu haben. Ist eine Schmiererei gemeldet, müsste die Stadt diese binnen einer Woche entfernen.