Kurbel fördert arbeitslose Mütter

Arbeitssuchende Mütter aus Zuwandererfamilien sollen schneller als bisher in einen Job vermittelt werden. Mit Fördergeldern aus dem Europäischen Sozialfonds plant das Jugendwerk Kurbel bis zu 120 Mütter über vier Jahre so zu fördern, dass sie trotz Kindern und längerer Arbeitspause wieder eine Anstellung finden können.

Der Anteil der arbeitslosen Menschen mit Migrationshintergrund im gesamten Stadtgebiet beträgt knapp 30 Prozent. Damit liegt er weit über dem Anteil an der erwerbsfähigen Bevölkerung. Unter Frauen mit Migrationshintergrund sei die Arbeitslosigkeit sehr hoch, sagt Serap Tanış von der Kurbel. „Die meisten der Mütter haben keinen Schulabschluss oder sie haben Abschlüsse, die nicht anerkannt werden.“

Die Kurbel will nun Frauen wöchentlich zusammenbringen. Unter anderem sollen Tandemgruppen von etwas fitteren Frauen und denen, die noch besser geschult werden sollen, entstehen. Über eine Förderplattform sollen Kontakte zu Firmen für Praktika und Jobvermittlung hergestellt werden.