Kunden-Ärger über Busse, die zu früh abfahren
23.04.2009 | 17:57 Uhr 2009-04-23T17:57:00+0200
Stoag lädt 50 Nutzer des Personennahverkehrs zur Diskussion ein
Die Verbindungen der einzelnen Linien untereinander, die Sauberkeit an den Haltestellen oder die Freundlichkeit des Personals – obwohl die meisten der Stoag-Nutzer sich mit dem Verkehrsunternehmen einigermaßen zufrieden zeigten, gab es jetzt beim ersten Kundenforum des Verkehrsunternehmens (siehe Kasten) viel Kritik. Vor allem die Bus- und Bahnnutzerinnen und -nutzer, die regelmäßig innerhalb der Stadt die Linien wechseln müssen, hatten viel zu beanstanden.
Meist ging es ihnen um ganz konkrete Linien und Situationen – Einzelschicksale, wenn man es so nennen will – aber Sabine Müller, Sprecherin der Stoag, weiß: „Das, was Einzelnen unter den Nägeln brennt, sind oft Themen, die viele bewegen.” So sei sich das Verkehrsunternehmen zum Beispiel im Klaren darüber, dass es „tödlich” sei, wenn Busse, wie oft bemängelt, früher an den Haltestellen abfahren als geplant. „Für eine Verspätung hat man im Stadtverkehr schon mal Verständnis”, sagt Müller, aber nicht dafür, wenn einem der Bus vor der Nase wegfährt, obwohl man pünktlich an der Station war. Hier würden die Mitarbeiter, die die Busse und Bahnen lenken, noch einmal gezielt darauf hingewiesen, welche Kritik die Teilnehmer am Kundenforum geäußert hätten.
Genau darum soll es nach Ansicht der Stoag beim Kundenforum schließlich gehen: Kritik und Anregungen der Nutzer zu bekommen – und sie möglichst anzunehmen. Auf die Fahrpreise allerdings hat die Stoag kaum Einfluss. Die werden zentral für alle Verkehrsunternehmen der Region festgelegt. Und auch die Verbindungen zwischen Oberhausen und den Nachbarstädten ist ein Punkt, der zwar im Forum bemängelt wurde, bei dem die Stoag aber nicht immer Verbesserungen herbeiführen kann. Obwohl man das versuche, erklärte Vorstand Peter Klunk, der in diesem Jahr weiter Gespräche mit den Kollegen der angrenzenden Verkehrsunternehmen führen will.
Außerdem will die Stoag im laufenden Jahr sechs zusätzliche Haltestellen mit den Anzeigetafeln fürs „dynamische Fahrgastinformationssystem” ausstatten, es werden weitere Haltestellen modernisiert, und: Die Stoag arbeitet daran, eine elektronische Fahrausweiskontrolle in ihren Bussen zu installieren. Wer einsteigen will, muss das dann beim Fahrer tun und sein Ticket an einem Gerät entlangführen. Bisher hatte die Stoag dieses zentrale Einsteigen – anders als die meisten Unternehmen im Revier – nicht gewollt.
„Die Leute sollten einsteigen können, wo sie möchten”, sagte Vorstand Werner Overkamp. Die Erfahrungen anderer Verkehrsunternehmen aber hätten die Stoag überzeugt: „Die Rückmeldung ist, dass durch den kontrollierten Einstieg die Sauberkeit und Sicherheit verbessert wurden.” Zwei der Punkte, der sich die Stoag noch widmen will – und auch muss, fanden die Teilnehmer des Kundenforums.

09:08
Hallo lefrog1911,
Ihr Einwand ist natürlich berechtigt. Aber manchmal ergibt sich ja die Situation, dass man noch vor dem zu früh abfahrenden Bus an der Haltestelle ist, somit den Bus erreicht und den Fahrer dann bitten kann, sich nach dem Fahrplan zu richten. Vielleicht nutzt es dann für das nächste Mal ...
12:32
Das ist ja witzig...
Wenn der Bus oder die Bahn grade weg ist!?! Soll ich den Fahrer dann anrufen? :-)
12:26
Bezüglich der zu früh abfahrenden Busse hat sich leider in der Vergangenheit gezeigt, dass Beschwerden keinen Nutzen haben. Die StOAG sendet zwar eine nette Antwort, ändern tut sich aber in Wirklichkeit nichts.
Noch ein Tipp: In den meisten StOAG Bussen wird meines Wissens vorne auf dem Display beim Fahrer angezeigt, ob der Buss pünktlich ist oder den Fahrplan nicht einhält. Wenn ich mich recht entsinne, bedeutet ein + eine Verspätung, ein - einen Vorsprung vor dem Fahrplan. Hier ergibt sich die Möglichkeit, die Fahrer direkt anzusprechen, wenn sie vor dem Fahrplan fahren.
09:36
/disqualifiziert
Besser mal erst Schreiben und Manieren lernen, dann im Internet posten...
09:35
Elektronische Erkennung?!
Naja... nimmt das Zeit in Anspruch, wenn jeder Fahrgast da dran muss?
Kann mir das momentan nicht gut vorstellen.
08:50
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07:36
#1
Ich glaube Sie haben den Satz nicht verstanden.Es geht nicht darum das überall Busse fahren und daher jeden einsteigen kann wo er will.
Sondern wo er in den Bus einsteigt.Ob vorne oder hinten.Es geht ja um das elektronische Erkennung des Fahrausweises.Aber Hauptsache erstmal rummeckern.Ahnungsloses Volk
06:24
Wo ist die Oberhausener Straßenbahn eine Schrottbahn? Fahren Sie mal nach Essen oder Duisburg - da sehen Sie Schrottbahnen, die teilweise 40 Jahre oder gar noch älter sind. Ich bin froh, dass Oberhausen solche schicken Busse und Bahnen hat.
03:40
Ihr habe auch an diesem Kundenforum teilgenommen.
Die Vorstände von Stoag schienen sehr sympatisch und freundlich.
Sie haben auf alle Anregungen eine Antwort gegeben.
Am Ende haben wir eine Menge Ergebnisse hervorgebracht.
War eine tolle Veranstaltung...
19:03
genau alle busslinien sind verschwunden.
keine stellungnahme der stoag,3 busslinien gestrichen ,fast alle bahnen der 112 verkommen,uralt ,laut und ständig wird das ticket 2000 teurer.