Kulturangebote erweitern

Die Entwicklung des Stadtteils war auch Thema beim SPD-Ortsverein Osterfeld. Positiv wurde dort der Neubau des ev. Gemeindezentrums der Auferstehungskirche bewertet. Bezirksbürgermeister Thomas Krey begrüßte dieses Engagement der Gemeinde und besonders deren Einsatz für Flüchtlinge.

Von besonderer Bedeutung für die Entwicklung in Osterfeld sei das Projekt „Soziale Stadt“. Dazu SPD-Oberbürgermeisterkandidat Apos­tolos Tsalastras: „Wir müssen die Chancen nutzen, die wir durch un­sere genehmigten Haushalte bekommen haben, und die soziale Entwicklung in Osterfeld fördern.“ Es gehe darum, in Köpfe, Steine, Bildung und das Stadtbild zu investieren.

Kulturangebote wie Stadtbibliothek, Bistro Surmann und Café Jederman sollen gestärkt und ergänzt werden. Zudem berichtete Tsalastras über Neues im Torhaus der Zeche: „Hier entsteht in Ergänzung des Kreativzentrums im Steigerhaus eine Ausstellungs- und Tagungsfläche.“

Krey betonte: „Das Wohnangebot hat sich erheblich verbessert, mit den fast fertigen barrierefreien Wohnungen am Marktplatz, den in Bau befindlichen Häusern am Schacht IV und den Angeboten für Familien an der Rheinischen Straße, die in Kürze gebaut werden.“ Noch keine Entscheidung sei über das Ausbildungszentrum der Bauindustrie im Dom und über HDO gefallen. „Die Chancen, das Projekt zu verwirklichen, sind durch Förderzusagen und positive Gutachten gewachsen“, sagte Stefan Zimkeit, MdL, der SPD-Sprecher in der Bezirksvertretung. Bei einer Absage gäbe es Interessenten.

Als wichtigen Impuls bezeichnete Krey den Neubau eines Supermarktes an der Bottroper Straße. Die SPD werde sich zudem für einen Drogeriemarkt im Zentrum einsetzen.