Kluges Kind
08.09.2009 | 18:50 Uhr 2009-09-08T18:50:00+0200Schön ist es für Eltern stets, intelligente Kinder zu haben, die klug sind, gern lernen und sich schon in frühen Lebensjahren auf die Fährnisse und Wirrungen des später so alltäglichen Lebens vorbereiten.
Solchen Kindern ermöglicht man natürlich auch hin und wieder eine Reise (mit den Eltern, klar), wusste doch schon Altmeister Johann Wolfgang von Goethe: „Die beste Bildung findet der gescheite Mensch auf Reisen.” (Heute hätte er wahrscheinlich gesagt: „Man wird nicht dümmer davon.”)
Wie auch immer: Es nahte der Tag der Einschulung, und von dem an können intelligente Kinder Probleme machen – vorwiegend den Eltern (meist also der Mutter). Probleme machen sie, weil sie zeigen wollen, dass sie was wissen, und weil sie zeigen wollen, was sie wissen.
Unser junger Mann kennt ein paar Buchstaben, soll nun alle lernen, und das mit Hilfe von Bildern, die er Buchstaben zuordnet; sagen wir: Affe für A. Beim Fisch für F gab's lange Diskussionen. Er sagte nämlich: „Das ist eine Gardaseeforelle.”
-gustl-

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