Klasse Fahrt nach Berlin
15.05.2009 | 17:02 Uhr 2009-05-15T17:02:00+0200"Elsa"-Elftklässler erarbeiten das Recht auf Meinungsfreiheit in der Schule. 1. Preis beim Wettbewerb. Empfang bei Justiz-Ministerin Zypries.
Die Frage zieht sich wie ein roter Faden durch alle Generationen: „Kann bzw. soll ein Schüler dem Lehrer seine Meinung offen sagen?” Aktuell beschäftigte sich der Grundkurs Sozialwissenschaften des Jahrgangs 11 des Elsa-Brändström-Gymnasiums mit der Problematik, mit Erfolg. Die 20 Elsa-Eleven und ihr Lehrer Marco Fileccia haben den 1. Preis des Bundesjustizministeriums beim Wettbewerb „60 Jahre Grundgesetz” gewonnen. Sie fahren eine Woche nach Berlin, werden am 22. Mai ihren Preis von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries entgegennehmen. Die ausgezeichnete Schul-Arbeit der jungen „Elsa”-Sozialwissenschafter hat das Thema „Grundrechte im Visier”. Die Elftklässler beschäftigten sich mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung im Schulbereich. Bei einem zu forschen Wort können Nachteile drohen.
Gleichwohl sollte es im Interesse aller Beteiligten liegen, durch konstruktive Kritik den Unterricht zu verbessern. Dem Internet-Portal „spickmich” gaben die Mitglieder des Kurses keine gute Note, weil es bisweilen von sogenannten Heckenschützen für persönliche Angriffe auf einzelne Pädagogen missbraucht wird. Zum Konstruktiven: „Der Grundkurs entwickelte unter der Bezeichnung ,Zielscheibe' ein Verfahren, das den Lehrkräften zwar auch anonym, durch acht Kategorien aber klar kanalisierte Rückmeldung über die Qualität seines Unterrichts gibt. - ei -

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