Kirchenkreis will Boykott von Coca Cola ausweiten
16.01.2012 | 19:17 Uhr 2012-01-16T19:17:00+0100
Oberhausen. Seit dreieinhalb Jahren boykottiert der Kirchenkreis Oberhausen sämtliche Produkte der Firma Coca Cola . Grund dafür sind fragwürdige Produktionsvorgänge und schlechte Arbeitsbedingungen, die dem Konzern vorgeworfen werden. Jetzt hat der Kirchenkreis die Landessynode ebenfalls zum Boykott aufgerufen . Die zeigt zwar Resonanz, empfiehlt jedoch lediglich den Verzicht der Produkte, weil die Vorwürfe gegen den Konzern nicht überprüfbar seien. Der Kirchenkreis meidet die Produkte weiterhin. „Wir wollen die Leute zum Nachdenken bringen“, sagt Joachim Deterding , Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Oberhausen.
Das Unternehmen hat sofort reagiert
Orangenlimo, Apfelschorle oder auch Wasser – das Sortiment aus dem Hause Coca-Cola bietet viel mehr als nur das bekannte Markengetränk. Hergestellt werden die Produkte international, zum Beispiel auch in Indien. „Die hatten in Gegenden mit großer Wasserknappheit Abfüllanlagen gebaut“, kritisiert Deterding. Durch den hohen Wasserverbrauch sei die Grundversorgung der Bevölkerung gefährdet. Coca Cola wird vorgeworfen, seiner sozialen Verantwortung nicht nachzukommen. In Kolumbien soll es im Zusammenhang mit dem Konzern sogar bis heute ungeklärte Mordfälle gegeben haben.
Der Oberhausener Kirchenkreis wollte, genauso wie der Bund der Deutschen Katholischen Jugend schon zuvor, ein Zeichen setzen und hat am 7. Juni 2008 erstmals den Boykott erklärt. Zwei Tage später gab es dann sogar Post von Coca Cola. „Die haben reagiert und den Dialog gesucht“, erklärt Deterding. Und auch heute stehe der Kirchenkreis noch in Kontakt mit dem Getränkehersteller. „Unser Ziel ist es, den Dialog weiter zu führen und am Ende für Einsicht zu sorgen.“
Getränke aus Duisburg als Alternative
Dass der Kirchenkreis Oberhausen einen Weltkonzern zur Einsicht bringen will, mag vielleicht unrealistisch wirken, trotzdem ist Deterding optimistisch. Er ist der Meinung, dass jeder etwas bewegen kann. „Der Verbraucher hat viel Macht, indem er schaut, ob er das Produkt kauft. Wenn ganz viele so reagieren, dann überlegt Coca Cola, ob sie noch mal so eine Anlage bauen“ – wie die in Indien.
Beim Kirchenkreis Oberhausen gibt es jedenfalls keine Coca Cola mehr. Stattdessen gibt es Getränke einer Firma aus Duisburg, weil die Produktionsbedingungen hier leichter einzusehen seien.
Das beruhigt zwar das Gewissen, steigert aber bestimmt auch den Gruppenzwang. Wenn nun doch mal Mitglieder Lust auf eine „echte Cola“ haben, müssen sie die dann heimlich trinken? „Nein, das müssen die jetzt nicht heimlich tun“, sagt Deterding lachend, und räumt ein, dass es doch Ausnahmen gibt. „Es gibt auch Situationen, da achtet man gar nicht darauf. Im Restaurant zum Beispiel.“
19:53
Angefragt wurde bei der Fa. Coca Cola, ob es neue Hintergrundinformationen, seit dem 01.Okt. 2008 gäbe, die über dem Hinausgreifen, die 2008 offiziell veröffentlicht wurden. Seinerzeit erhielt ich zwei Broschüren, jeweils mit ca. 30 bzw 50 Seiten Umfang und leitet je ein Exemplar weiter an die Synodalen des Kirchenkreis Oberhausen.
Die Firma Coca Cola gab als Antwort:
Veränderungen seit 2008 gab es allenfalls zum Guten. Konkret wurden neue Richtlinien genannt.
Unter Verweis auf oben erwähnte Hintergrundinformationen von Oktober 2008 konnte man nur solche, als Fotokopie dokumentierte Belege vorlegen (wie z. B. das Urteil des obersten Bundesgerichtes in Kerala zur Aufhebung des Verbots der Produktion und Verkauf von Coca-Cola Produkten im Indischen Bundesstaat Kerala vom 10. Aug. 2008 - auf Seite 22-23 ebenda), die das Unternehmen Coca-Cola entlasten.
Superintendent Pfr. Deterding benennt in die WAZ auch keine Verschlimmerungen seit 2008 wenn er unter der Titel "Brausen-Boykott" in der WAZ was für die Leute zum denken geben sich äußerte zu die Entscheidung der Landessynode der Ev. Kirche im Rheinland.
Sitzt die Kreissynode fest im Sattel aber macht den Ritt auf ein totes Pferd? Fest im Sattel? Ja, denn man kann vage Verdächtigen leicht sagen, ohne konkrete Widerspruch erwarten zu müssen wenn die Vorwürfe dem Stempel "NON LIQUET" tragen.
Ein totes Pferd? Ja, lt. Aussagen der Landessynode in Düsseldorf kann man nicht mit Sinn und Verstand bei ein Boykott bleiben, wenn man redlich reden will und für ein recht ausgewogene kommunikative Standard sich stark machen möchte.
Ich Danke die Fa. Coca Cola für folgende Antwort:
Sehr geehrter DocMarten,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Interesse an unserem Unternehmen. Gern nehmen wir uns die Zeit, Ihnen erneut zu antworten.
Über Coca-Cola, insbesondere im Zusammenhang mit der Unternehmenspolitik in El Salvador, Indien und Kolumbien, kursieren immer wieder falsche Daten und Fakten, obwohl wir dies in den letzten Jahren mehrfach in einem offenen Dialog richtig gestellt haben.
Die Evangelische Kirche in einigen Bundesländern empfiehlt aktuell ihren angeschlossenen Einrichtungen und Gemeinden, auf Produkte des Hauses Coca-Cola zu verzichten. Die Vorwürfe sind hinlänglich bekannt und richten sich in erster Linie gegen die angeblichen Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen in Indien und Kolumbien.
Eines der Grundprinzipien der The Coca-Cola Company ist die Beachtung von Menschen- und Arbeitsrechten. So hat Coca-Cola eine weltweit geltende Workplace Rights Policy, die auf internationalen Menschenrechtsstandards beruht. Als Unterzeichner des U.N. Global Compact arbeitet Coca-Cola zudem ausschließlich mit autorisierten Herstellern und Lieferanten zusammen - die Regeln dieser Lizensierung sind in den Supplier Guiding Principles (SGP) fest implementiert.
Die Ergebnisse unabhängiger Untersuchungen sowie unser unternehmerisches Engagement in diesen Ländern haben wir Ihnen bereits geschildert. Neue Ergebnisse liegen dazu nicht vor.
Wir hoffen, dass Ihnen diese Auskunft trotzdem weiterhilft.
Mit freundlichen Grüßen
Coca-Cola Verbraucherservice
i.A. Leane Zaborowski
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14:14
ja, das mit den Zahlen ist so ein Ding. Der verwendete Zahl las ich seinerzeit in DIE WELT. Entschuldigugn, diese Angaben sind unzutreffend bezifferte. Das tut mir leid: der virtuelle Verbrauch liegt bei 160.mrd. m³ pro Jahr lt. WWF; umgerechnet pro 81.800.000 Einwohner ergibt das ein virtuelle Verbrauch von 19.556.00 liter Jährlich oder, ein andere Wert: für Dinge die wir täglich benutzen verwenden wir ca. 5.300 lt. tägllich. x 360 Tage = 1.908.000 Liter jährlich
http://www.biobay.de/artikel/wasser-fussabdruck-gesamt-wasserverbrauch-in-deutschland
Mit Angaben der Springerpresse liegt man manchmal schief - die stapeln ja manchmal tief. Der persönliche Verbrauch an sich (130 l. tgl.) zu grunde zu legen wäre auch unfair, weil es ja darum geht, gegen ein Unternehmen zu Felde zu ziehen; deshalb kann es nur ein Vergleich mit Anlehnung an den Wasser-Fußabdruck geben, will man sportlich bleiben
Aber der springende Punkt (wie den Synodalen mehrfach als Anfrage vorgelegt): die Zahlen die genannt werden (600.000 Liter) sagen gar nichts aus, für sich genommen. Und sind als NON LIQUET Daten fehl am Platz: ist das der tägliche Verbrauch? monatlich? Von alle 59 Abfüllbetriebe zusammen genommen oder von eine Einzige oder ist es eine Quersumme?
Oder sind es nur zu Querelen taugliche Zahlen die gar nicht hinterfragt werden sollen?
22:56
Na ja, der Wasserverbrauch liegt bei uns Deutschen bei 40.000 bis 50.000 Litern pro Person im Jahr. Das mag immer noch zu viel sein, aber der gute Doc Marten braucht sicher nicht 10mal mehr.
Aber wer so viel zu schreiben hat, dem kann schon mal eine Null zu viel rausrutschen.
Hauptsache, er trinkt nicht 10mal mehr Cola, als der Durchschnitt - egal welche Marke, denn das würde ihm schlecht bekommen.
18:38
Flaschenpost für Euch, sehr geehrte Synodalen, liebe Brüder und Schwester.
Mir liegt Euer Aufruf vor. Zu deren drei Postulate merke ich folgendes an:
● Macht es wirklich Sinn, mit ein deutsche Sinalcoflasche in der linken und österreichisches Redbull-Cola in der ausgestreckten rechten Hand zu protestieren gegen „Dickmacher“ aus Atlanta (USA)?
● Schafft es einen besseren Welt wenn ich selber (lt.Statistik) jährlich 461.000 Liter Wasser verbrauche (was, wenn wir alle evangelische Christen in Oberhausen zusammenzählen?) aber Coca-Cola anprangern soll wegen 600.000 Liter Grund-wasserverbrauch in Indien?
● Macht es Sinn auf ein schwellendes Gewerkschaftskonflikt in Kolumbien zu spucken wenn hier in ein rechtsfreien kollektivrechtlichen Raum des Kirchenkreises Oberhausen kein Löscheimer bewegt wird um auf selbiges, schwellendes Problemfeld zu Löschen oder vernünftige Lösungen zu schaffen?
Urteilt selbst: die Argumente, die von Coca-Cola gegen den erhobenen Vorwürfe geltend gemacht haben Gewicht (Anlage, Herausgegeber: CC-GmbH, Media Relations, S. Danne, Quartier 205, Friedrichstr. 68 in 10117 Berlin ). Coca Cola benutzt keine Killerphrasen. Warum haben Eure Boykottgründe ein so geringer Schlagkraft? Steht Tetzels Ablasshandel: „wenn ein Münze in der Kasten klingt ein Seele in den Himmel
springt“ Pate bei dem „Lass-ab-von-Coca-Cola“ Gehabe?
Warum stellen wir vom Kirchenkreis kein besseres Leitmotiv für Handel und Wandel der Kirche unter beachtung christlich soziale Prinzipien dar? Vielmehr, warum gehen Einrichtungen des Kirchenkreis Oberhausen mit schlechtem Beispiel voran, ihre Sonderstatus als Kirche ausnützend, um als privatrechtlich organsierte
Unternehmen Turbo-Profite im Stil der Manchesterkapitalisten zu ergattern zu lasten und zu kosten ihrer loyal in der Dienstgemeinschaft stehenden Mitarbeiter-Innen?
Ich meine, solange hier noch ungelöste Hausaufgaben vorliegen, sollte der Coca-Cola-Boykott gestoppt werden. Wir deformieren ansonsten die Kirche unseres Herrn weltweit. Urteilt selbst: das, was der Insider Robert Johns, Direktor der Diakonie in
Braunschweig, zur Dienstgemeinschaft ausführte, kann nur in vollem Umfang bejaht werden.
Mit Eure Eckdaten im Denkblatt „Denkt mal über Coca Cola nach“ bläst Ihr nur heiße Luft: Das Wechseln einer Biermarke ist kein therapeutische Ansatz beim Blauen Kreuz; genauso wenig verhilft ein Wechsel zu Sinalco gegen Übergewicht. Als unbrauchbar wird das Argument einer Zahlenakrobatik (600 m³) genutzt. Goodboy-Badboy-Spielchen: gelber Sinalcoboy ins Töpfchen und rote Colaboy ins Kröpfchen machen die Coke-Frage zu ein innerkirchlich heikles Schiboleth.....
16:31
Die Firma Coca Cola kann erleichternd aufatmen: der stürmische Boykott im Wasserglas flaut ab.
Schluss und vorbei - wo klare Fakten fehlen dürfen verurteilenede Exklusionen nicht angewendet werden. Vermutungen dürfen kein Boykott auslösen - so der Landessynode. Wenn die Datenlage unüberprüfbar weil ohne Beweiskraft (non liquet) ist Boykott völlig fehl am Platze.
"Brausen-Boykott" - so die WAZ vom 18. Jan. 2012, will die Kreissynode trotzdem weiter betreiben.
Uneingeschränkt vorbildlich? Nein, wenn Daten unüberprüfbar sind ist es inkonsequent zu ende gedacht und somit imperfekt gemacht wenn Superintendent "Leute zum Nachdenken bringen will. Worüber? Hr. Pfr. Deterding fängt mit eine indische Erklärung an "Die ..." (welche Die? ... Die, die die, die die Brause-Boykott wollen suspekt sind ?) Vom esten Wort an ist unklar, wer wen auf den Kieker hat. Wer ist Konkret gemeint`? Abfüllerfirmen vor Ort oder Dependancen aus der USA?
Also Die, die da hatten in Gegenden Abfüllanlagen gebaut (?) ... lauten die weitere Auskünfte. Bitte, bitte, wo konkret? Indien hat 3.287.590 Quadratkilometer groß - also Wo konkret? Die Fa. Coca Cola verfügt über 25 eigene Abfüllanlagen und 24 Franchise Abfüllanlagen und schafft (indirekt) für über 150.000 Menschen geregelte Arbeitsplätze (Stand 2008). Diese und unzählige weitere Hintergrundinformationen erhielt ich 2008 von der Fa. Coca Cola. Auch Informationen in Sachen verletzte soziale Standards in Süd-Amerika. Umfassende Infos, die ich mit ein Brief an die Kreissynodalen weiterleitete. Mein Brief verpackte und verschickte ich als Flaschenpost; auffällig und umfangreich dokumentiert. Ein Antwort bekam ich nicht. Landeten konkrete Anfragen und konkrete Informationen einfach in der Papierkorb?
Das, was heute in die WAZ stand, sehr dürftig, schlappig und schwammig, fast schwappsig. Archiviert man in OB Gegenargumente als unbeachtlich einfach in die Ablage? In Düsseldorf erkannte man immerhin nachhaltige, dokumentierte Verbesserungen (welche auch immer) - und boykottierte den Boykott.
Unbeweisbare Datenlage (Juristen drücken hier den Stempel "Non-liquet" auf) die nicht nachgeprüft werden könne. Ob der dann empfohlene Maxime dann wirklich sinn macht kann dahin gestellt werden: "Kein CC Boykott praktizieren - aber auch kein CC trinken"
Klar, man vermisst eine klare Ansage aus Düsseldorf nach Oberhausen: "Das war nix liebe Brüder; wenn schon denn schon - keine Halbwahrscheinlichkeiten, unerfreuliche Mutmaßungen und belastende Schuldvermutungen aufköcheln!" Doch dazu, zum Eindeutigem und Vernünftigen, hatte man in Düsseldorf keine rechte traute. Wollte man die Oberhausener Sektion windelweich in Watte packen? Zumal man mit "verletzung sozialer Standards" noch eine weiter NON LIQUET Pointe nachschob mit der fast jedermann und allewelt gehörig belastet werden kann.
"Es ist zwar nix drin in der Kiste (non liquet) aber es könnte was dran sein" also boykottiert die Kirchenkreis in Oberhausen weiter. Ja, es könnte was dran sein, bei irgendwer, der uns komisch vorkommt, finden wir irgendwann irgendwas was uns nicht passt. Die Causa Wulff und Gutenberg verkörpern aktuell auf der Spitze getriebenes überschütten mit Kaskaden von negative Daten, deren ethisch relevante Handlungsweise auf weite Strecken sehr, sehr fragwürdig sind - auch wenn es sich als politisch korrektes Procedere bezeichnen darf und durch unsre mediale Landschaft als modus vivendi aus gutem Grunde, korrelierend mit demokratisch geregelte Grundrechte auf fetzige und förmliche Pressefreiheit, legitimiert und weitestgehend auch so, fix aufgepeppt und nach ordentlichem grillen aufgetischt, gewollt ist.
Mit Non-liquet-Daten Menschen und Corporationen boykottieren gehört nach meiner Auffassung nicht zum christliches Selbstinnesein. Auch nicht das Missachten von soziale Standards in Oberhausen innerhalb der Einflusssphäre des Kirchenkreis Oberhausen. Das lässt sich konkretisieren und benennen: eliminierte Dienstwohnungen aus dem MAV-Zuständigkeit, Personalbefragungen ohne MAV-Beteiligungen; Bestechungen [Causa "Holger"], hausinterne TauglichkeitsÜberprüfungensVerfahren [TÜV] ohne MAV - Beteiligungen; obsessives vorhalten von Personal-Nebenakten; Vorenthalten von Bezüge- und Entgeltbestandteile; Betriebsteile nach Teldafax-Manier ausgliedern um Kollektivrechte (Interessenvertretungsrechte) für MA zu schmälern u.s.w.) gehören zu Standard - und seit Jahren Gegenstand unterschiedliche, öffentlich verhandelte Verfahren.
Das ist dem Superintendent bzw. die Kreissynode bekannt - und schnuppe? Kann und darf man mit abstumpfende Gleichgültigkeit auf juristische Konstrukte verweisen, wenn man mit geschärfte Speerspitzen auf Coca Cola zeigt? Selbst Verantwortung abhandeln wie Teldafax (alles unter einem Dach aber ohne gegenseitiges Haften bei oder gemeinsames tragen von Risiken) - und Coca Cola für allerhand Probleme weltweit anspitzen? Warum soll in OB bei Betriebspolitik der Kirchen andere Kriterien gelten wie in Betrieben der Fa. Coca Cola? Warum nicht hier den Balken entfernen bevor man die globale Splitter aus dem gestörten Blickfeld entfernt?
Ich gehe davon aus, dass weder die Fa. Coca Cola noch sonst wer, wer guten Willens ist, ein missachten soziale Standards will, noch unterstützt. So wie ich persönlich als Unternehmer, so die Fa. Coca Cola als Trust, verpflichten uns selbst, nach bestem Wissen und Gewissen erkennbare, abstellbare und verbesserungsfähige Unstimmigkeiten zu lösen statt Probleme zu schaffen. Das gelingt aber nicht immer von der Zentrale ex kathedra. So wie die Ev. Kirche in Deutschland weder ein Zugriff hat auf Vorkommnisse im Rheinland oder in Oberhausen, so ist auch im Einzelfall jeweils vor Ort die Frau und der Mann gefragt, Zivilcourage zu zeigen.
Mut und Engagement um mit angelernte Hilflosigkeit zu brechen, gegen übertünchendes, ankreidendes Malifizieren und abschätziges, schuldhaft vermutendes Etikettieren vor zu gehen. Egal ob beim Nachbarn mit / oder ohne Migrationshintergrund, bei Coca Cola als US Unternehmen oder sonstwo. Dann wird es besser werden, wenn wir uns bessern - es ist möglich dass alle gewinnen dadurch, dass missachtete sozialen Standards aus der Welt geschaffen werden durch mutiges Eintreten für Recht und Wahrheit zu ein "so soll es sein und so soll es bleiben".
Weiter stigmatisierend boykottieren in Oberhausen dürfte als Harakiri das kirchliche Selbstverständnis vor Ort signifikant untergraben indem die Akteure nicht nur als Totengräber des kirchlichen Rechts sich einen unauslöschlichen Namen in der Deutschen Geschichte machen, sonder durch leerboykottierte Gemeinden auch ihre eigene Freizeitheime, Gemeindehäuser und am Ende eigene Kirchengemeinden selbst auf lösen lassen. Selbstauflösung? Ja, mag man auch als Kirche ein Evangelisten im Namen tragen, symbolisiert als kampfstarker Stier (Lukas) oder brüllender Löwe (Markus). Kühne Leitbilder zum trotz, vorgefunden wird allenfalls ein eingeschränkt bellender konditionierte Pavlowsche Hund, sodass ein Verweis auf den heiligen Dominik oder der unheilige Diogenes hier auch fehl am Platze wären, wenn überhaupt der Verweis: die Kirche ist auf den Hund gekommen, gestattet ist. In der Vergangenheit nutzte die Kirche den Hund als Metapher ohne zu zögern... oder war das einmal, als man die Folgsamkeit in der Nachfolge Christi mit Tiersymbole belegte?
12:41
Kann die Kirche sich nicht um die wirklich wichtigen Dinge kümmern? Mir geht es auf die Nerven, dass sie sich überall einmischt. Aber wer im Glashaus sitzt.......
15:24
Also, ich habe da mal gegoogelt. Nach Sinalco und Kirche. Ihr lieben Gläubigen, da habt ihr euch was vorgenommen. Es gibt so viele Themen die ihr besetzen könnt. Naja,.... ich bleibe bei Coca-Cola.
14:55
Das eine oder andere technische Hilfsmittel, z.B. ein Handy, was bestimmt im Kirchenkreis Oberhausen benutzt wird, stammt das eine oder andere Bauteil aus echter Kinderhand. Übrigens, die Coca-Cola die ich trinke, stammt aus Deutschland. Somit erhalte ich Arbeitsplätze in Deutschland. Übrigens, die Sinalco Cola schmeckt mir nicht. Aber da ihr ja das Zeug trinkt, erhaltet ihr da die Arbeitsplätze. Eine Hand wäscht die andere. Naja, Thema Kirche ist ohnehin ein Thema für sich.