Junge Esten und Rumänen besuchen die Stadt

Oberhausen bleibt Teil eines großen Projekts der europäischen Jugendzusammenarbeit. Gemeinsam mit zwei Partnerorganisationen aus Rumänien und Estland hat sich der Kinder- und Jugendtreff „ParkHaus“ erneut bei dem Förderprogramm „ewoca³“ beworben – und den Zuschlag erhalten. Drei Jahre lang können die Partnerorganisationen jetzt zusammenarbeiten und drei internationale Jugendworkcamps durchführen.

Vom 26. bis 30. März haben sich die Aktiven aus Oberhausen auf einem Kongress in Hattingen mit Vertretern von Jugendeinrichtungen aus anderen europäischen Ländern getroffen. Dort haben sie sich gemeinsam auf das große Projekt „ewoca³“ vorbereitet.

Bereits in den vergangenen drei Jahren ist der Kinder- und Jugendtreff „ParkHaus“ durch „ewoca³“ gefördert worden. Diese Arbeit kann jetzt weiter gehen: Bis 2017 erhält die Jugendeinrichtung zusammen mit den zwei Jugendorganisationen aus Rumänien und Estland eine Förderung von 15 000 Euro pro Jahr. Das Geld hilft ihnen dabei, jeweils im Sommer im Rahmen einer Jugendbegegnung ein nachhaltiges Projekt umzusetzen.

Im Juni und Juli dieses Jahres werden Jugendliche aus Estland und Rumänien hier zu Gast sein. Gemeinsam helfen sie bei der Wiederaufforstung nach dem Pfingststurm 2014. So wird die internationale Gruppe im Stadtgebiet unter fachkundiger Anleitung neue Bäume pflanzen, um dabei zu helfen, die bis heute sichtbaren Schäden im Baumbestand zu beseitigen. Außerdem bauen die Teilnehmer Möbel aus recycelten Materialien. In den Jahren 2016 und 2017 fahren die Jugendlichen aus Oberhausen zu Gegenbesuchen nach Rumänien und Estland, wo ebenfalls gemeinsame Workcamp-Projekte umgesetzt werden. Dabei helfen Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern einander jeweils bei Projekten vor Ort – und bauen damit nicht nur an einem Jugendzentrum in Hagen, sondern auch an einem gemeinsamen Europa.