Jugendliche für Stadtpolitik begeistern

Die Ampel-Koalition will mit Jugendlichen das Planspiel zur Kommunalpolitik „Ohne Jugend ist kein Staat zu machen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung umsetzen, um den Nachwuchs für politische Prozesse in einer Stadt zu begeistern. Matthias Ruschke, Fachbereichsleiter Politik der VHS, hat bereits positive Erfahrungen mit dem Konzept in anderen Städten sammeln können.

Selbst Anträge formulieren undFraktionssitzungen simulieren

Um das politische Interesse praktisch zu erproben, besuchen die Jugendlichen eine Sitzung des Rates, suchen sich daraufhin eigene Themen, bereiten diese dann in Fraktionen auf einer gespielten Fraktionssitzung vor und schreiben Anträge und Anfragen. Dabei werden sie parallel beratend von Kommunalpolitikern begleitet.

Den Höhepunkt des Planspiels bildet eine möglichst realitätsnahe Sitzung der jugendlichen Stadtverordneten. „Die Schüler lernen so Konflikte auszuhalten und Kompromisse zu schließen“, hofft Grünen-Sozialpolitikerin Sandra Gödderz.