Jugendliche diskutieren mit Politikern in Polen

Die Landesregierung lädt 15 Jugendliche ein, beim 15. internationalen Jugendgipfel in Polen über Chancengleichheit und Diskriminierung in Europa zu diskutieren. Noch bis Ende des Monats können sich Jugendliche zwischen 17 und 23 Jahren für einen Platz beim Gipfel vom 12. bis 18. Juli bewerben.

Bei der deutsch-französisch-polnischen Jugendbegegnung in Zloty Potok und Katowice kommen 45 jungen Teilnehmer aus Nord-Pas de Calais, NRW und Schlesien zusammen. In Workshops mit Politikern und Experten wird das Thema Diskriminierung aufgearbeitet und werden am Ende konkrete Wünsche an die Politik formuliert. In der Freizeit sollen Einblicke in die Region rund um Katowice und das Naturreservat von Zloty Potok gewonnen werden.

Gerade für die Zeit zwischen Abi und Einstieg in Studium oder Beruf ist der Jugendgipfel eine Chance für zivilgesellschaftliches und politisches Lernen. Die Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks werden seit 2001 jährlich von den drei Partnerregionen ausgerichtet. Das Weimarer Dreieck wurde 1991 von den Außenministern Frankreichs, Polens und Deutschlands gegründet.

Voraussetzung zur Bewerbung ist die Teilnahme an einem Vorbereitungstreffen in Dortmund. Die Teilnahme am Jugendgipfel ist bis auf die Anreise nach Dortmund kostenlos. Die Startgebühr (100 Euro) wird den erfolgreichen Bewerbern erstattet.