Jäger trauern um Kameraden Alfred Schubert

Die Kreisjägerschaft Oberhausen und insbesondere deren Jagdhornbläsergruppe trauern um Alfred Schubert, der kurz vor seinem 90. Geburtstag verstorben ist. „Mit Alfred Schubert verlieren wir nicht nur einen geschätzten Jagdkameraden, sondern auch einen überragenden Musiker und liebenswerten Menschen. Seine Bescheidenheit und Freundlichkeit zeichneten ihn besonders aus. Sein musikalisches Talent und Gespür waren überragend. Für viele angehende Jagdhornbläser war er Lehrmeister und väterlicher Freund. Mit Alfred Schubert errang die Bläsergruppe 1958 auf Bundesebene in Kranichstein den Sieg. Diesen schönen Erfolg konnte man ein Jahr später wiederholen. 1974 übernahm Alfred Schubert die musikalische Leitung. Seither wurden in Oberhausen zwei bis drei Hubertusmessen im Jahr in Kirchen aufgeführt. Für das unermüdliche Proben zeichnete Alfred verantwortlich. Aber nicht nur den erfahrenen Bläsern war er ein brillanter Lehrer, sondern auch jedem unmusikalischem Anfänger brachte er die ersten Töne bei. Seine Geduld und Hingabe kamen aus seinem innersten Charakter, es war seine Passion. Gerne vertrat er auch bei den Proben den heutigen musikalischen Leiter Fridolin Speer. Mit der Komposition der Teckelfanfare für Jagdhornbläser hat sich Alfred Schubert weltweit ein unauslöschliches Denkmal für sich und für seine Bläsergruppe Oberhausen gesetzt. Alfred Schubert hinterlässt eine Lücke in den Reihen der Oberhausener Jagdhornbläser, die nicht geschlossen werden kann.“