Irritation

Zu „Rosskur für Wirtschaftsförderer notwendig“. Aus unseren Kooperationen mit der Wirtschaftsförderung (WFO) und dem Citymanagement sind wir über die These, dass „das heutige Stadtteilmanagement und die Gründungsberatung andere erledigen“ sollen, irritiert. Nach unserer Wahrnehmung ist die Wirtschaftsförderung nicht im Bereich der Beratung vor der Existenzgründung, sondern in der Unterstützung junger Unternehmer und Selbstständiger tätig. Hierzu hat die WFO in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Weiterbildungsinstitut WbI und anderen Partnern Netzwerktreffen mit großem Zuspruch durchgeführt. So ist die alljährliche Oberhausener Gründermesse, auf der sich die Selbstständigen mit ihren Produkten und Dienstleistungen bekannt machen können, in dieser Form einzigartig in der Region. Der Kontakt der Mitarbeiter der WFO zu den Jungunternehmern ist sehr eng und trägt dazu bei, dass diese Firmen stabil bleiben und sicher wachsen können. Gerade die kleinen innovativen Firmen sind es, die für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung in Oberhausen von Bedeutung sind. Es wäre kon-traproduktiv, wenn man deren Förderung und damit auch Ansiedlung anderen Städten im Umfeld überlassen würde. Das WbI selbst hat vor ca. 13 Jahren über den Citymanager seinen Standort im Forum am Altmarkt gefunden und arbeitet seitdem eng mit dem Citymanagement zusammen. Wenn sich die Wirtschaftsförderung zukünftig auf die Leitmärkte „Urbanes Bauen/Wohnen“ und „Nachhaltigen Konsum“ konzentrieren soll, dann ist ja gerade ein intensives Stadtteilmanagement notwendig.