In Osterfeld wird bei "Olgas Rock" aufgedreht
07.07.2009 | 08:40 Uhr 2009-07-07T08:40:00+0200
Oberhausen. 21 Bands sind dabei: Oberhausens eigenes Festival „Olgas Rock” gibt's am 7. und 8. August schon zum zehnten Mal im Olga-Park.
Am Nürburgring hat's sich ausgerockt für 2009, „Hurricane” ist durchgezogen, und Bochum mag zwar trotz Unwetter total gut gewesen sein – vorbei ist es trotzdem. Das ist die Zeit, in der die Vorfreude auf Oberhausens eigenes Festival wächst. Zum zehnten Mal wird am 7. und 8. August in Osterfeld umsonst und draußen aufgedreht: Zum Jubiläum treten bei „Olgas Rock” 21 Bands auf - Oberhausener Nachwuchsmusiker dürfen auch mitspielen.
Der Förderung von Rockmusik in Oberhausen hat sich der Verein Rocko verschrieben, und an die Satzung halten sich die Festival-Organisatoren: Freitag und Samstag wird jeweils um 12 Uhr das Tor geöffnet, ab 13 Uhr dürfen junge, talentierte Bands auf die Bühne. Bewerber schicken eine E-Mail mit Link zu einem Hörbeispiel an info@rocko-ev.de – und erklären mit einem Satz, warum ihre Band Olgas Rock eröffnen muss.
Aus Schweden: The (International) Noise Conspiracy
Da gibt's sicher viele Gründe; dass es sich im Lebenslauf aufstrebender Rocker immer gut macht, auf einem Festival mit The (International) Noise Conspiracy aufgetreten zu sein, ist einer der langweiligeren. Die Schweden sind die Headliner am Freitag, bevor sie auf die Bühne gehen, gibt's zum Beispiel Musik von der deutschen Band Mikroboy, deren erstes Album in zehn Tagen herauskommt.
Außerdem steht am Freitag The Chapman Family auf der Bühne; deren Engagement geht auf die Kooperation mit einem Rock-Festival in Oberhausens Partnerstadt Middlesbrough zurück. Der Auftritt der Musiker dort im Juni – komplett mit im Rockstar-Stil zertrümmerter Gitarre – hat die Rockos mitgerissen. Und nicht nur sie: Ein Clip der Band läuft im Musikfernsehen, die Single ist in England in den Charts.
Aus Oberhausen: Sondaschule
Nach dem Rock im Freien gibt's Elektronisches im Druckluft.
Die Olgas-Rock-Organisatoren laden mit den Druckluft-Verantwortlichen am Samstag, 8. August, zur Aftershow-Party ins Kulturzentrum an der Straße Am Förderturm 27: Ab etwa 23.30 Uhr wird's dort elektronische Musik von „Egotronic” aus Berlin und „Freizeichen” aus Duisburg geben. Karten kosten im Vorverkauf sechs Euro, an der Abendkasse acht Euro.
Karrieretechnisch ähnlich hört sich das bei Auletta an. Die Mainzer versprechen mit ihrem Debüt-Album „Pöbelei & Poesie”, sind damit im Radio und im Fernsehen zu hören und am 8. August auch im Olga Park. Interessant klingt auch Katzenjammer: Den Namen haben sich vier Norwegerinnen gegeben, die schon von Ex-„Talking Head” David Byrne zu einem Festival in die USA eingeladen wurden. Und die auch dadurch auffallen, dass sie ihre ungewöhnlichen Instrumente gern untereinander tauschen.
Die Headliner am Samstag fallen vor allem durch eins auf: sehr lauten Spaß. Die Oberhausener von Sondaschule freuen sich aufs Heimspiel. Es ist das dritte bei Olgas Rock. Eher ungewöhnlich, oder? „Egal”, meint Andreas Kerndl, „die machen gute Stimmung!”

22:48
Also all zu laut kams nicht rüber zum Stemmersberg, und pünktlich Schluß war auch. Leider!
14:21
ochnee hat wohl auch ohne Olgas Rock Schlafstörungen - wie man der Uhrzeit seines Beitrags entnehmen kann !
12:37
So ist das Oberhausener Spießbürgertum. Kulturelle kostenlose Angebote für Jugendliche und musikinteressierte Erwachsene, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind, sollen eingestellt werden, damit man ja beim Rasenmähen, Jägerzaun streichen oder dem Spielfilm am Abend auch ja seine Ruhe hat!
07:13
am besten pro ruhrgebietsstadt nur eine veranstaltung pro jahr, damit sich bloss keiner gestört fühlt. lasst euch doch alle vorab einsargen, da ists schön ruhig und ihr könnt schonmal für später üben...
01:48
Kann ja für die Anwohner nicht schlimm werden! Die Stadt OB sagte ja: Einmal im Jahr kann man ja den Lärm hinnehmen. Tja, das war ja schon bei Ruhr in Love der Fall!!! Bin mal gespannt...
21:31
schüler, herr muffel, sondaschüler...
wieso flüchten, einfach vorbeikommen, dann klappts auch mit der schule
10:17
Hilfe, gibts dann für die Anwohner, die an diesem Tag nicht flüchten können, wenigstens Schadensersatz aus den Einahmen all dieser Sondaschöler?