Interview
In Osterfeld sind Ideen fürs Bad gefragt
03.03.2010 | 14:02 Uhr 2010-03-03T14:02:00+0100
Oberhausen. Fühl dich wohl in Osterfeld! So oder ähnlich lautet das Credo des Karl-Heinz Pflugbeil (SPD). Thomas Schmitt sprach mit dem Osterfelder Bezirksbürgermeister über Gegenwart und Zukunft des Stadtteils.
Wie lautet ihr wichtigstes politisches Ziel für 2010?
Karl-Heinz Pflugbeil: Es ist sicher keine Aufgabe der Bezirksvertretung, aber für uns alle kann es nur ein Ziel geben: Wir müssen alles dafür tun, Stabilität in unsere sozialen Strukturen zu bekommen. Unter diesem Blickwinkel müssen alle unsere Entscheidungen betrachtet werden.
Welche Ziele verfolgen Sie für die Entwicklung Osterfelds?
Pflugbeil: Seit fünf Jahren sind wir dabei die Innenstadt, die aus den 1940er Jahren stammt, zu erneuern. Ziel ist es, dass sich alle Bürger im Zentrum richtig wohlfühlen. Dazu gehört der Umbau der Gildenstraße zu einer Ruhezone. Wir haben dort die Robinien durch in den Osterfelder Stadtfarben rot und weiß blühende Apfelbäume ersetzt. In diesem Jahr soll die Beleuchtung ausgetauscht werden.
Wie gut wird das Fassadenprogramm angenommen?
Pflugbeil: Wir müssen mehr Dynamik in das Thema hineinbringen. Gleichwohl sieht man, dass mit privaten Investoren bereits eine Million Euro nach Osterfeld geflossen sind. In diesem Jahr sollen die Fassaden der alten Polizei und der alten Post saniert werden.
Wie geht es mit dem geschlossenen Hallenbad weiter?
Pflugbeil: Wir wollen im April gemeinsam mit den Bürgern überlegen, was auf der Fläche passieren soll. Dazu wird es eine Befragung geben. Grundstück und Gebäude gehören der Oberhausener Gebäudemanagement-Gesellschaft OGM. Reizvoll wäre es, dort einen Park anzulegen. Daran glaube ich aber nicht.
Welche Ideen haben Sie?
Pflugbeil: Denkbar wäre eine Ansiedlung aus dem Bereich System-Gastronomie, aber auch die Erweiterung des Krankenhauses mit einem Reha-Zentrum für die Orthopädie. Beides gehört aber bis heute in die Kategorie Wünsch-dir-was.
Was fällt Ihnen zum Thema Verkehr ein?
Pflugbeil: Dass im Frühjahr hoffentlich die Behinderungen auf der Vestischen Straße ein Ende haben. Die EVO will alles dafür tun, die Fernwärmeleitungen so schnell wie möglich zu verlegen.
Und zum Thema Wirtschaft?
Pflugbeil: Ich gebe keine Wasserstandsmeldungen ab. Weder zu Entwicklungen beim Gartendom noch zu Perspektiven für das HDO-Gelände. Darauf haben wir keinen Einfluss. Der Eigentümer des Schuhhauses Erwig auf der Bergstraße könnte allerdings sein privates Engagement deutlich verstärken. Um es vorsichtig auszudrücken.
Gibt es Projekte, die Sie in diesem Jahr noch anstoßen wollen?
Pflugbeil: Als Bezirksvertretung wollen wir gemeinsam mit der Werbegemeinschaft unsere Schlagkraft ausprobieren. Wir wollen sehen, ob es uns nicht gelingt, die schöne alte Eisenbahnbrücke an der Bergstraße zu säubern und zu sanieren. Neuer Putz, neue Fallrohre und Abflussrinnen sind dringend erforderlich. Wir wollen dem nördlichen Eingang zum Osterfelder Zentrum ein schöneres Ambiente verleihen.
Worauf freuen Sie sich unter dem Aspekt Ruhr 2010?
Pflugbeil: Auf die Fertigstellung der Arbeiten an der St.-Antony-Hütte mit dem neuen Dach über der Ausgrabungsstätte im Juni oder Juli. Das ist sicherlich ein Höhepunkt im Kulturhauptstadtjahr. Dort steht die Wiege der Ruhrindustrie.
Welche Termine sollten sich die Bürger ansonsten vormerken?
Pflugbeil: Am ersten Wochenende im September werden wir das 25. Stadtfest in Osterfeld feiern. Ich persönlich freue mich, wie in jedem Jahr, schon heute auf das Ostereier-Verstecken auf der Burg Vondern.

07:21
Osterfeld ist zwar immer noch für viele hier lebende Menschen attraktiv. Jedoch zählt für die Herren der Stadt OB doch nur seit Jahren das Centro.
Dort wird gebaut und alles zugepflastert. Der Rest ist für sie nebensache. Revierpark Vonderort, einst ein guter Park wird nicht mehr beachtet und verwarlost nur noch. Statt die Eishalle zu Renovieren, werden die Gelder lieber für irgendwelchen Mist am Centro investiert. Da lässt man doch lieber eine Skihalle bauen, die kein Mensch braucht. Aber Hauptsache der Bürgermeister kann dann sagen, das er was bewegt hat. Frage mich nur, ob er es aus eigennutz macht, oder zum Wohle der Oberhausener Bürger. Denn die werden eh nicht gefragt.
16:48
Wen interessiert ein Bürgervorschlag denn? Die Frage ist eine Farce genauso wie die Beteiligung der Jugendgruppen aus dem Bahnhof Nord bei der Ausgliederung aus diesem.
08:07
Warum soll man sich hier als Bürger überhaupt noch äussern wenn der Abriss sowieso schon beschlossene Sache ist.Lächerlich!!!
18:03
Der Herr Pflugbeil und seine SPD ist für den Zustand von Osterfeld sicherlich in großem Maße verantwortlich. Nur zur Erinnerung: Das Bäderkonzept, welches, neben dem Abriss von Alsbachtal und Ostbad, die Schließung des Hallenbades nach sich zog, ist schließlich auf dem Misthaufen der SPD gewachsen. CDU und FDP haben dem allerdings zugestimmt. Deshalb kann ich auch gar nicht nachvollziehen, dass die von der CDU verseuchte Wego auf einmal Krokodilstränen über die Schließung des Hallenbades vergießt (siehe letzte Ausgabe Der Kickenberg).
22:34
Tom Du hast Recht Sauber! TRÖÖRRÖÖÖÖ
17:30
Zu Osterfeld kommt mir im Grunde nur ein Wort in den Sinn.
Schlimm.
Es sieht wirklich schlimm aus für Osterfeld.
Wenn Ich mir nur vorstelle, was dort aus der Olga gemacht wurde.
Könnte Ich nur weinen.
Ich frage mich oft, was soll das heißen, sich wohlfühlen.
Wohlfühlen ist ja ganz schön, doch ich muss doch auch einen Grund haben, warum ich nach Osterfeld fahren sollte?
Sind es die Billig Läden oder die Dönerbude an der Ecke?
Ich weiss zwar nicht, wie man sich dort überhaupt wohlfühlen kann aber mit Sicherheit muss man schon halb blind sein, wer das von sich behauptet.
Ich jedenfalls bin immer froh, so schnell wie möglich aus Osterfeld weg zu kommen, schade eigentlich.
23:25
Das GSO Hallenbad sollte Schwimmzentrum für die Schule werden. Ein Leistungszentrum für den GSO Schulsport. Immerhin hat die Schule über 1000 Schüler/innen. Aber zukünftig werden die durch die Gegend gekarrt zum Schwimmen, die Halle abgerissen und durch ein Lebensmitteldiscounter mit großem Parkplatz ersetzt.
22:39
Man hätte das Hallenbad für Schwimm und Schulvereine offen lassen sollen wenn man sieht was ein Chaos ist wenn ich mein Sohn in den Aquapark bringe.Es fängt doch schon beim Drehkreuz an da müssen die Kids erst den Chip einwerfen bevor sie rein kommen das war in Osterfeld nicht so.
22:35
Für was braucht man ein Dach an der Ausgrabungsstätte ist wieder nur Geld ausgeberei so ein Blödsinn,das Hallenbad ist auch zu wieder ein Gebaüde was verottet wie der Gartendom.Warum macht man im Gartendom nicht ein kleine Konzerthalle rein für Newcomer Bands oder was ähnliches aber für solche Dinge ist ja kein Geld da wie immer.Armes Osterfeld.
14:51
nochmal an steüerzahler ich kannte auch noch das gute alte STERNKAUFHAUS;DAS KINO;DEN KARTOLLE händler,BIG BEN; STUDIEO 99 usw.usw. und ich bin kein Osterfelder. tröörööö