Im Oktober 2011 soll es in Oberhausen schneien
27.07.2010 | 18:04 Uhr 2010-07-27T18:04:00+0200Oberhausen.Im Oktober 2011 soll es in Oberhausen Schneefall geben - in einer Halle, die eine Winterwelt beherbergt mit unterschiedlich langen und unterschiedlich schwierigen Pisten. 85 Millionen sollen investiert werden.
Am heutigen Mittwoch wird im Bauordnungsamt eine Garde von Bauexperten die Köpfe zusammenstecken. Zu Gast werden nämlich der Architekt Ricardo Boksteen sowie drei der mittlerweile vier Gesellschafter der künftigen Grand Alpin GmbH & Co. KG sein, und sie bringen einen Teil jener Unterlagen mit, die ein Bauantrag erfordert.
Joachim Herden – Initiator der Skihallen-Idee auf dem alten Stahlwerksgelände – macht also Nägel mit Köpfen. Mancherorts war er in der Stadt, die traditionell misstrauisch gegenüber neuen Ideen ist, kritisch bis spöttisch beäugt worden: „Im Oktober 2011“, sagte er Dienstag, „wird es Schneefall geben. Dann eröffnen wir die Halle, dann ist mein Traum wahr geworden.“
Flocken aus Mülheim
Den Schneefall bezieht er natürlich auf die Halle, die eine Winterwelt beherbergt mit unterschiedlich langen und unterschiedlich schwierigen Pisten, gekrönt von einem blitzeblauen Himmel und weißen Schönwetterwölkchen, eingerahmt von erhabenen Alpenmassiven. Der Schnee übrigens kommt von einer Mülheimer Firma, die Illusion liefert ein Oberhausener Unternehmen.
„Oberhausen wird vielfach profitieren“, ist sich Franz-Josef Bangel (Bangel Industriebau) sicher. Bangel ist zusammen mit dem Bocholter Stahlbauer Helmut Giesers angehender Gesellschafter der in Gründung befindlichen Grand Alpin GmbH & Co. KG, und Giesers weiß: „Am Bau werden rund 700 Handwerker und Facharbeiter beschäftigt sein.“ Giesers, dessen Unternehmen für den Hallenkörper sorgt, fungiert als Generalunternehmer, was offenbar auch den beteiligten Banken (Stadtsparkasse Oberhausen, Nationalbank, mehrere Volksbanken) wichtig war. Immerhin: Die Investitionssumme beträgt 85 Millionen Euro – mehr ist in den vergangenen zehn Jahren in Oberhausen noch nicht für ein einziges Projekt verbaut worden.
Nicht mehr Bestandteil des Vorhabens ist das ursprünglich geplante Hotel. Dass die 85 Millionen dennoch stehen, hängt damit zusammen, dass das Grand Alpin-Angebot zusätzliche Attraktionen wie Kart-Bahn, Kletteranlage und dergleichen bekommt. Ein Vier-Sterne-Hotel wird nebenan errichtet, etwas später. „Tolle Anfragen“ solle es für die Flächen zwischen 87 Meter hohem Skiturm und der Osterfelder Straße geben, kündigt Herden an. Und allmählich muss man damit rechnen, dass den Worten Taten folgen.

16:27
Da steht noch nix und einige Supertypen wissen
das alles den Bach runtergeht!
Ich könnte gerade Rückwärtsessen!
14:32
@32
Anscheinend haben Sie den Grips der Anderen hier fehlen soll, sich mit dem Schöpflöffel zu geführt.
Es wird Ihnen daher auch keine Mühe machen zu erklären, weshalb der gute Herr Herden anfänglich behauptet hat, dass der finnische Investor die Investition aus Eigenmittel stemmen werde - nun aber im Pressebericht zu lesen ist, dass mehrere Sparkassen und Volksbanken die Finanzierung übernehmen sollen - also was stimmt denn nun ?
Welche Bruderschaft macht den hier wohl die Lobbyarbeit ? - Bestimmt keine, welche sich sonst um die Arbeitslosenzentren kümmert !
Da kann man nur sagen ein wirklich tolles Gespann – der Eine war Handlanger der Geschäftsleitung für die Ski-Halle Bottrop – der Andere hat bisher nur Einfam-. Reihen- und Doppelhäuser geplant und sich mit sehr mäßigen Erfolg, regional als Bauträger versucht und der dritte im Bunde ist bekannt für Untergrundpreis verdächtige Gewerbebauten !
21:27
Seit etwa 10 Jahren liegt das Gelände hier brach. Nun kommt ein Investor und möchte wenigstens auf einem Teil der Fläche 85 Millionen investieren und Arbeitsplätze schaffen. Und was machen einige Kommentarschreiber hier nun? Sie maulen. Dies ist kaum zu fassen. Alle, die hier ausschließlich meckern, haben sicherlich alle einen PC und auch ein Telefon. Dann nutzen Sie es auch, greifen zum Hörer, schreiben Emails und suchen einen Investor für ein Projekt Ihrer Wahl. Genauso, wie Herr Herden es erfolgreich gemacht hat. Ihnen verbietet niemand, einen Investoren für ein Projekt Ihrer Vorstellung zu suchen. Aber dafür reicht der Grips dann wohl doch nicht aus. Dann lieber doch nur maulen und alles schlecht reden. Das ist ja auch wesentlich einfacher.
19:22
Sorry - Ergänzung zu Kommentar # 29 - Boksteen wird nur in der WAZ nicht genannt - egal viel wird der eh nicht zu sagen haben !
19:13
Ich würde der Skihalle keine Träne nachweinen. Alleine das schmuddelige Umfeld in Bottrop schreckt schon so manchen Besucher ab. Wenn man dann noch die ungpflegten Umkleideräume sieht, z.B aufgebrochenen Spinde, nein Danke.
19:13
@ # 27 Chevalier57
Uralte Kaufmannsweisheit dem 1. der Tod - dem 2. die Not uns erst dem 3. das Brot !
So war es schon Jahrhunderte - so war es auch im heute ehrwürdigen Bero-Center und so war es erst kürzlich bei der Modelbahn-Welt. Nur pikant das hier mit dem Wissen, ein s.g. ehrbarer Kaufmann und IHK-Präses seine Schäflein ins trockene gebracht hat.
Das nun auch bei diesem Projekt schon in einem frühen Stadium die Pferde gewechselt werden - (neue Gesellschafter) ist ein Zeichen dafür wie unseriös die Ankündigungen des Herrn Herden waren und möglicherweise noch sind.
Zumindest der eine neu Gesellschafter, ist durch Planung und Ausführung als GU oder Bauträger, von den hässlichsten aber ohne Zweifel billigsten Gewerbebauten über die Grenzen von Oberhausen, hinlänglich bekannt.
Ein weiter Hinweis dafür, dass uns auch hier so etwas erwarten könnte, ist die Tatsache das von dem ursprünglichen Planer, Herrn Ricardo Boksteen zumindest in diesem Artikel nichts mehr zu lesen ist.
Nun es werden hier zwar private Gelder investiert, aber am Ende werden wir vermutlich zumindest öffentliche Gelder für einen Sichtschutz, rund um das Gelände in die Hand nehmen müssen, damit man nicht von dem Anblick dieser Lebensmittelasche erschlagen wird.
Es gibt bestimmt bald einen privaten Flug nach Finnland zur Jagd – mal schauen, wer denn da alles dabei ist !
14:44
@#26 DerMerker1...
Ihren letzen Satz unterschreibe ich Blind!
Aber woher kommt der Stahl für die Industrie in Deutschland??
Garantiert nicht aus dem Pott!
Ebenso wenig wie die noch vorhandene Kohle,die
uns die EU auch noch nehmen will!
Vielleicht ist es falsch rübergekommen, ich wollte
nichts Negatives über die Stahlindustrie bzw. dem
Standort Ruhrpott etwas sagen.
Glück Auf dem Ruhrpott!
13:47
Zitat: Wenn ich Investor bin, dann investiere ich MEIN Geld da wo ICH möchte! Solange Sie als Investor nur Ihr eigenes Geld versenken und dann noch Rücklagen für den Rückbau der Investitionsruine rückgesetllt wurde, dann stimme ich Ihnen zu. Sollte aber nur ein öffentlicher EURO da rein fließen, gehören die Genehmiger sofort in den Knast! Es reicht, was da an Aberwitzigem und Unrentablem im Revier gebaut wird. Investiert lieber in die Zukunft durch Hightech-Unternehmungen oder Zukunftsprodukte als ständig nur in Panem et Circenses. Das macht keinen satt, und schon gar nicht auf Zukunft - neudeutsch nachhaltig.
13:28
@stromer1953
Totgesagte leben länger! Es ist Richtig, das sich die Belegschaft seit 1980 geviertelt (jetzt ca. 50.000) hat! Aber wir halten die Deutsche Industrie (Auto, Maschinenbau usw.) immer noch am prodzuieren! Sehen sie sich mal in ihrem Umfeld um, wo überall Stahl drin steckt und welcher Werkstoff noch zu 100% recycelbar ist! Also stellen sie uns nicht als Tod hin, sondern seien sie Froh das es uns noch gibt, sonst latschen sie nur auf Ledersohlen zur Arbeit!
GLÜCK AUF DER STAHLINDUSTRIE
12:56
Man sollte erst mal abwarten wie es gebaut wird
dann kann man sich an sehen und dazu reden
der skihallen zeigt uns alle das ist was neues
da ist