„Ich bin nicht aus der Welt“

Können Sie sich vorstellen, wieder in einen Vereinsvorstand zu gehen?

Ich bin nicht aus der Welt. Aber einmal abgegeben ist abgegeben. In meinem Alter werde ich kein Amt mehr anstreben. Ich werde im Mai 75 Jahre alt. Man muss auch an sich denken.

Werden Sie etwas vermissen?

Nein. Ich bin seit meinem 17. Lebensjahr im Ehrenamt tätig. Und zum Teil so ehrenamtlich, dass ich eigentlich eine eigene Sekretärin hätte haben müssen, um den ganzen Schriftverkehr zu bewältigen (lacht). Fast 50 Jahre hat meine Frau Helga alles mitgetragen. Das ist wichtig. Wenn man keine Rückendeckung hat, schafft man das nicht. Ich fühle mich erleichtert. Wir haben für die kommende Session noch einen Prinzen gefunden. Meine größte Sorge war es, ein Amt abzugeben, ohne für einen Stadtprinzen gesorgt zu haben.