Hospiztag beschäftigt sich mit Leben und Tod

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Das Ambulante Hospiz Oberhausen lädt am Samstag, 7. März, von 10 bis 15 Uhr alle Interessierten zum 16. Oberhausener Hospiztag ein. Das Thema ist der schmale Grat zwischen Lebenswille und dem ausgesprochenen Todeswunsch. In Vorträgen und Workshops können sich die Teilnehmer über den inneren Konflikt von Schwerkranken, die sich in der Phase zwischen Leben- und Sterbenwollen befinden, informieren. Zudem werden alle Angebote der Hospizarbeit vorgestellt. Veranstaltungsort: Medikon, Max-Planck-Ring 66.

Der Tag beginnt mit dem Einführungsreferat von Dr. Larry Smith, Allgemeinmediziner und Pastor der Unierten Kirche in Pennsylvania. Smith hat sich in den USA schon lange und intensiv mit der Rolle des Arztes beim sterbenden Patienten beschäftigt. In diesem Jahr ist er Gast-Pastor der Evangelischen Kirchengemeinde Königshardt-Schmachtendorf.

Anschließend werden wichtige Schwerpunkte der Hospiz- und Trauerarbeit in sechs Arbeitsgruppen besprochen – hierzu kann sich jeder Besucher zwei der sechs Workshops aussuchen. Jeweils vormittags und nachmittags stehen folgende Themen zur Auswahl: Therapieentscheidung am Lebensende, Palliative Versorgung im Altenheim, Inklusion, Wege der Trauer, Zwischen Lebenswille und Todeswunsch – eine theologische Kontroverse, Vollmacht und Patientenverfügung.

Mit dem Hospiztag stellt der Verein auch die vielfältige Hospizarbeit vor und freut sich über rege Beteiligung. Am Veranstaltungstag wird ein Kostenbeitrag von sechs Euro erhoben. Darin enthalten sind Getränke, Gebäck und ein warmes Mittagessen. Für Ehrenamtliche der Hospizarbeit ist die Teilnahme kostenlos.

Das ambulante Hospiz Oberhausen begleitet seit 18 Jahren schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen. Es hat über 130 ehrenamtliche Mitarbeiter.

Anmeldung: Ambulantes Hospiz Oberhausen, Marktstraße 165, 81 01 110, E-Mail: kontakt@hospiz-oberhausen.de; Info: www.hospiz-oberhausen.de.