Himmelblaue Serenade
11.08.2009 | 17:09 Uhr 2009-08-11T17:09:00+0200Aller guten Dinge sind drei, nach diesem Motto könnte man nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen in den Jahren 2007 und 2008 das 3. Serenadenkonzert des Sängerkreises Oberhausen sehen, zu dem sich am kommenden Sonntag, 16. August, fast die Hälfte der Mitgliedschöre des Sängerkreises treffen.
Spielt das Wetter auch bei der 3. Auflage mit und verschafft dem Konzert von insgesamt rund 450 aktiven Sängern erneut ein zahlreiches Publikum auch über die „üblichen Verdächtigen” hinaus, wird sich das Serenaden-Konzert als ein fester Höhepunkt im Veranstaltungsjahr des Sängerkreises etablieren, ist sich dessen Vorsitzender Klaus-Dieter Bross sicher.
Er wird die Aktiven und das Publikum auch am Sonntag begrüßen, es aber kurz machen, schon um 15.05 Uhr stehen die Kurzen von der Kindertageseinrichtung St. Josef Styrum als Träger der Felix-Plakette des Sängerbundes NRW für ein paar Lieder auf der Bühne. Mit kurzen Pausen folgen dann bis 19 Uhr der Buschhausener Frauenchor „Cantabile”, der MGV Eintracht Buschhausen, der Frauenchor Loreley, der MGV Cäcilia Sterkrade mit dem Kolpingchor Sterkrade, der Osterfelder Frauenchor „Hobby Singers”, der MGV Rheingold, der Sängerbund GHH, mit der Sängervereinigung Amicitia 1845 Holten Oberhausens ältester Chor und zum Finale der Marina Shanty-Chor Oberhausen.
Die Chöre binden einen bunten Strauß schöner Klänge von klassischen Opernchören über Musical-Melodien und Chorwerke aus den Federn von Reinhard Mey und Udo Jürgens bis hin zu Seemannsliedern. Vorrangiges Ziel ist es natürlich, den Besuchern des Kaisergartens einmal die Bandbreite des Oberhausener Chorwesens zu präsentieren und dabei neue Zuhörergruppen zu gewinnen, Zufallspassanten halt, die den Kaisergarten als Naherholungsidylle genießen.
Man habe in den vergangenen beiden Jahren die Erfahrung gemacht, dass doch etliche Spaziergänger über den Wohlklang zum Schloss gefunden und dort auch zugehört haben, manche ein Viertelstündchen, andere gar ein, zwei Stunden. Das wunderschöne Ambiente der Schlossanlage verstärke den Konzertgenuss natürlich noch.
So ganz ohne Unterstützung geht es natürlich auch nicht, die Volksbank Rhein Ruhr ist erstmalig im Boot, Bross' Dank gilt darüber hinaus auch der Stadt, dem Oberhausener Gebäudemanagement für den Aufbau der Beschallungsanlage und den Stühletransport sowie der Schlossgastronomie und der Galerieleitung für ihre Unterstützung. Gerade bei Dr. Christine Vogt findet man offene Ohren: Der Vater der Galeriedirektorin singt im Sauerland selbst in einem Chor.

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