Hilfestellung
27.10.2008 | 16:39 Uhr 2008-10-27T16:39:00+0100Viele Menschen leiden unter Depressionen. Ein Bündnis formierte sich, um den Betroffenen den Weg aus der Krankheit zu weisen. Info-Veranstaltung am 5. November.
Die Angst, von Arbeitskollegen oder im Bekanntenkreis als Weichei oder gar Simulant betrachtet zu werden, erhöht den Leidensdruck. Lähmt vielleicht gar, den ersten Schritt auf dem Weg zur Behandlung und Besserung zu gehen. Das neu gegründete Oberhausener Bündnis gegen Depressionen will dem entgegenwirken, mit Vorurteilen aufräumen, den Betroffenen Mut machen und den Weg aus der misslichen Situation weisen. Dr. Eugen Davids von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des St. Josef-Hospitals schätzt, dass in Oberhausen bereits etwa 6000 Personen unter den entsprechenden Syndromen leiden: „Die Leute kommen aber oft zu spät zu den Fachärzten, leider haben sie oft eine Odyssee durch das Gesundheitswesen hinter sich.” Diese Situation und der jüngste Oberhausener Gesundheitsbericht zu dem Thema Depression waren mit ausschlaggebend für die Bildung des Bündnisses, dessen zahlreiche Mitglieder sich vorwiegend aus den Bereichen der medizinisch/therapeutischen- sowie psychosozialen Versorgung, der beruflichen Wiedereingliederung und der Selbsthilfe um ihren Sprecher Ingo Ackermann rekrutieren. Am Mittwoch, dem 5. November, stellt sich das Bündnis gegen Depression in einer öffentlichen Veranstaltung im Ebertbad vor. Interessenten werden ab 15.30 Uhr eingelassen, die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr. Kontakt: 837-401, E-Mail e.davids@kk.ob.de

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