Hieb- und stichfest

Aktive der Fechtakademie Oberhausen zeigen beim Sporttag im Mai anlässlich der 250-Jahr-Feiern in Schmachtendorf ihre Kunst.
Aktive der Fechtakademie Oberhausen zeigen beim Sporttag im Mai anlässlich der 250-Jahr-Feiern in Schmachtendorf ihre Kunst.
Foto: NRZ

Oberhausen.. Die Fechtakademie Oberhausen feiert ihren fünften Geburtstag. Die Vereinsentwicklung von sieben auf 70 Mitgliedern im Zeitraffer: Gerademal sieben Gründungsmitglieder zählte der neue Sportverein bei der Gründungssitzung im Januar 2007.

Der Trainer und die ersten Fechter waren da, der Standort war gefunden – es fehlte noch ein passender Name! „Klub“ und „Verein“ heißen sie ja irgendwie alle, aber eine „Akademie“ gab es in der Fechtgemeinde noch nicht. Ein passender Name, denn in Oberhausen sollten Anfänger, Hobby- und Leistungsfechter gemeinsam gefördert und erfolgreich werden.

Der Grundstein war also gelegt, aber ausgeruht hat sich der Verein nicht. „Oberhausen sollte den Fechtsport kennenlernen“, das war das erklärte Ziel der Gründer. Es standen viele Stadtteil-, Sommer-, Schul- und Sportfeste der Stadt auf dem Programm. Trainer Mihály Vincze, Diplom-Fechttrainer, Sportlehrer und 1. Vorsitzender des Vereins, sprach auch die Oberhausener Schulen an: Fünf Schulen gingen mit der FAO eine Kooperation ein und starteten Fecht-Arbeitsgemeinschaften.

Internationale Teilnahme

Die Turnierfechter konnte viele Erfolge für sich und die Stadt einbringen, darunter die Teilnahme bis hin zum Finale an Deutschen Meisterschaften, drei Fechter unter den Top 10 sowie Ranglisten-Erste.

[kein Linktext vorhanden] Außerdem ziehen Aktionen und Events Interessenten an. Die Veranstaltung des „Haargefechts“ - ein Programm aus Haarmoden, Fechtsport und Musik - wurde im Restaurant Gdanska präsentiert. Eigene Turniere werden ausgerichtet wie beispielsweise das Zwergenschwert-Turnier für die ganz Kleinen, die Landesmeisterschaften für die Großen und regelmäßig Nikolausturniere in weihnachtlicher Atmosphäre. Und auch für die Umwelt wird Gutes getan, denn die Aktiven engagieren sich bei der Aktion Super-sauber Oberhausen“.

Für Internationalität sorgt die Teilnahme an Turnieren in Europa. So reisten die Fechter aus Oberhausen nach Budapest, in die Slovakei und nach England. Dort traten sie gegen Olympiateilnehmer und Weltmeister an.

Und einen kleinen Promi-Faktor hat die FAO auch: Ehrenmitglied Sandra Bingenheimer ist Junioren-Weltmeisterin im Florettfechten und ehemalige Schülerin des FAO -Trainers.

Heute ist der Verein den Kinderschuhen entwachsen. Aus den einstmals sieben Mitglieder sind heute rund 70 geworden. Mittlerweise steht schon die dritte Generation echter Oberhausener Turnierfechter auf der Planche. Zwei zusätzliche C-Trainerinnen hat der Verein aus eigenen Reihen ausbilden lassen.