Heizung: Nachtregelung richtig einstellen

Kaum ein anderes Heizthema wird so kon­trovers diskutiert. Soll man die Heizung nachts absenken, ganz ab­schalten oder einfach durchlaufen lassen. Die Physik gibt eine einfache Erklärung: Je geringer der Temperaturunterschied zwi­schen warmer und kalter Umgebung ist, desto geringer sind die Wärmeverlust über Wän­de, Fenster, Dach, Keller und zum Lüften; Absenkung lohnt sich grundsätzlich also immer. „Soweit die Theorie; in der Praxis spielen eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle“, weiß Energieberater Friedhelm Lentzen. Je schlechter ein Haus gedämmt ist, desto mehr lohnt sich die Absen­kung. Heizkörper rea­gieren wegen des geringeren Ge­wichtes und weniger Heizwasservo­lumen schneller als Fußbodenhei­zungen und können in der Regel stärker abgesenkt werden. Durch eine zentrale Absenkung der Kesseltemperatur verringern sich die Wärmeverluste des Heiz­kessels und der Rohrleitungen im Keller und der in unter Putz ver­legten Außenwänden. Infos zum Thema gibt es in der Verbraucherbe­ratungsstelle im Bert-Brecht-Haus. Dort und im Technischen Rathaus gibt es Termine für eine Energieberatung für fünf Euro. Foto: Kerstin Bögeholz