„Heinzelmännchen“ melden erste Erfolge

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Die Bürgerinitiative „Blücherplatz-Heinzelmännchen“ meldet erste Erfolge. Die Anwohner des Platzes in Alt-Oberhausen hatten vor allem über zu viel Unrat und Hundekot geklagt. Jetzt, nach Gesprächen mit der Stadtverwaltung, tut sich etwas, sagen die Aktiven. Beispielsweise würden in Kürze an vier Punkten rund um den Blücherplatz Kottüten-Spender installiert, so dass Hundebesitzer die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner sofort entsorgen können.

Paten für Baumscheiben

„Sobald die Tütenspender stehen, wird der Kommunale Ordnungsdienst intensive Kontrollen durchführen“, hat Horst Ohletz, Leiter des städtischen Bereichs Öffentliche Ordnung, den Anwohnern in einem Schreiben zugesichert.

Auch dürfen die Anwohner grundsätzlich die bisher wild umwucherten Baumscheiben bepflanzen und Baumscheiben-Patenschaften übernehmen. So wollen die „Blücherplatz-Heinzelmännchen“ ihre Grün- und Spielfläche vor der Haustür deutlich attraktiver gestalten.

Auch bauliche Veränderungen sollen dazu beitragen, dass künftig Hunde den Spielplatz nicht mehr betreten. Zu diesem Zweck wünscht sich die Bürgerinitiative Gitterroste, die an allen Eingängen in den Boden eingelassen werden. Hunde würden sich scheuen, darüber zu laufen. Ob sich diese Möglichkeit in die Tat umsetzen lässt, prüft die Stadtverwaltung derzeit.

Ein weiterer Vorschlag der Bürgerinitiative lautet: „Wir sollten die Hundebesitzer direkt ansprechen und so ihr Bewusstsein stärken, die Kothaufen aufzuheben.“ Als Dank wolle der Inhaber des in unmittelbarer Nähe des Blücherplatzes gelegenen Blumengeschäftes Suthoff eine Blume überreichen.

Gute Nachricht vermelden die „Heinzelmännchen“ auch in Sachen Fußballfeld. Hier werde ein Schließdienst installiert.

Der Rasen auf dem Platz werde zehnmal jährlich gemäht, das Gehölz einmal im Jahr geschnitten, gereinigt werde einmal pro Woche.