Gute Chancen für ein Oberhausener Jahr des Aufbruchs

Wird 2015 zu einem Jahr des Aufbruchs? Hier die neuen Bürobauten aus der Luft an der Oberhausener Marina
Wird 2015 zu einem Jahr des Aufbruchs? Hier die neuen Bürobauten aus der Luft an der Oberhausener Marina
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
Wenn nicht alles täuscht, könnte für Oberhausen 2015 zum Jahr des Aufbruchs werden – die Stadt muss nur die Chance nutzen.

Oberhausen.. Wenn nicht alles täuscht, könnte für Oberhausen 2015 zum Jahr des Aufbruchs werden – die Stadt muss nur die Chance nutzen. Neue Fördermittel für zentrale Stadtviertel wie Osterfeld, private Investitionen in Wohnungen und Einkaufszentren sowie das eifrige Engagement der Stadttochter OGM, eine Lösung für Schrottimmobilien zu finden, könnten Initialzündung für eine weitere Verbesserung der Lebensqualität aller Oberhausener sein. Allein für 2015 summieren sich die geplanten Investitionen von Stadt und Bürgern auf über hundert Millionen Euro – viele Menschen glauben an Oberhausen und es sind nicht nur die Oberhausener selbst.

So gesehen waren die Jahre 2013 und 2014 Übergangsjahre, in denen viele Vorhaben zur Stadtentwicklung vorbereitet wurden – nun geht es an die Verwirklichung. Es ist nur zu hoffen, dass die Mehrheit der Bürger von einer Aufbruchstimmung erfasst wird, weil sie spürt, dass es mit Oberhausen wieder vorangeht. Dazu gehört auch ein so zentrales Infrastrukturprojekt wie die Straßenbahnlinie 105.

Lasst uns leidenschaftlich darüber debattieren

Bei aller notwendigen kritischen Auseinandersetzung mit den Zukunftsplänen für Oberhausen: Wer stets nur die Risiken betont, wer immer nur die Mängel einer Stadt sieht, wer jede Veränderung scheut, der sorgt nicht dafür, dass die Gemeinschaft zukunftsträchtig aufgestellt ist. Lasst uns leidenschaftlich darüber debattieren, was für unsere Stadt sinnvoll ist und was nicht, lasst alle Beteiligten Fakten darlegen und hart überprüfen (die WAZ hilft hier nachdrücklich mit), doch verliert nicht das Ziel aus dem Blick, für die Stadt was zu bewegen. Wer seine Hände in den Schoß legt und aus Angst vor Fehlern lieber gar nichts macht, hat schon verloren.

Viele Nachbarn blicken schon lange ein wenig neidisch auf die breite bunte kreative Kulturszene Oberhausens, auf den aufsteigenden Freizeit-, Einkaufs- und Kulturtourismus unserer Stadt. Niemand in Oberhausen hätte etwas dagegen, wenn die anderen künftig auch neidisch auf die wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung Oberhausens sein müssen. Die Chance dazu ist da. Alles Gute für 2015.