Großbaustelle verärgert Autofahrer

Die Bauarbeiten für den Kreisverkehr am Holtener Bahnhof stellen die Nerven der Autofahrer auf die Probe.
Die Bauarbeiten für den Kreisverkehr am Holtener Bahnhof stellen die Nerven der Autofahrer auf die Probe.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Arbeiten der zweiten Bauphase für den Kreisverkehr am Holtener Bahnhof haben begonnen. Und sorgen morgens und abends für lange Staus.

Oberhausen.. Die Bagger rollen wieder an der stark frequentierten Kreuzung der Schmachtendorfer- und Weseler Straße, denn die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts für den Kreisverkehr am Bahnhof Holten haben begonnen. Die Stadt möchte mit der Umgestaltung nicht nur den Verkehrsfluss verbessern, sondern auch die Unterhaltungs- und Stromkosten für die Lichtsignalanlage einsparen.

Unter den Autofahrern sorgt die Großbaustelle derzeit vor allem für eins: Ärger. Denn besonders in den Morgen- und Abendstunden staut es sich an dem Knotenpunkt erheblich. Das bestätigt auch Helmut Brodrick (SPD), Stadtverordneter von Holten: „Ich fahre selbst die Strecke entlang und der Rückstau ist Wahnsinn – die momentane Situation ist katastrophal.“

Nerven behalten

Doch die Umbauarbeiten sollen zirka eineinhalb Jahre dauern - Autofahrer sollten daher die Nerven behalten. In dieser Zeit müssen sich Anwohner, Gewerbetreibende und Pendler auf teilweise großräumige Umleitungen einstellen. Derzeit ist die Weseler Straße zwischen der Sternstraße und Schmachtendorfer Straße gesperrt. Für die Anwohner wird die Weselerstraße zur Sackgasse und sie erreichen ihre Häuser nur aus südlicher Richtung. Die Umleitung Richtung Sterkrade erfolgt über die Schmachtendorfer Straße.

Zudem wird der Verkehr halbseitig durch die Baustelle geführt. Zusätzlich können die Bushaltestellen an der Schmachtendorfer und Emmericher Straße nicht mehr angefahren werden – die Stoag hat allerdings Ersatzhaltestellen in Höhe der Oranienstraße eingerichtet. Während verkehrsstärkeren Zeiten kann es besonders häufig zu Rückstaubildungen mit erheblichen Wartezeiten kommen, heißt es in der städtischen Vorlage zum Umbau des Knotenpunktes.

Um eine Vollsperrung zu vermeiden, wird der Kreisverkehr in zwei Teilstücken gebaut. Die Arbeiten am nördlichen Teil, mit Sperrung der Emmericher Straße, werden voraussichtlich von Juni bis Dezember dieses Jahres dauern.