Größe zeigen
05.08.2009 | 18:36 Uhr 2009-08-05T18:36:00+0200Wenn man sich jetzt bei JAWA am Max-Planck-Ring vor die Stirn klopft und sich fragt, ob ein solcher Unfug denn wirklich sein musste, wäre schon einiges gewonnen.
Schon früher hätte man erkennen müssen, dass eine so lächerliche Maßnahme auf den Arbeitgeber zurückfällt. Nicht auzuschließen, dass da ein Schaden entstanden ist, der um ein Vielfaches höher liegt als der Stromdiebstahl.
Fatal wäre es, nur der Druck der öffentlichen Auseinandersetzung hätte den Chef von Mohammed Sheikh dazu bewegt, die fristlose Kündigung des vierfachen Familienvaters zurückzunehmen. Denn dann könnte es sich für den gebürtigen Pakistani noch als Bumerang erweisen, wieder arbeiten zu dürfen, dann müsste er wohl mit mehr oder minder unterschwelligem Mobbing rechnen.
Eine Geste der Entschuldigung, mehr noch auch der Größe und Vernunft wäre es, die Firmeninhaber würden nicht nur die Gerichtskosten übernehmen, sondern auch alle Kosten, die Mohammed Sheikh entstanden sind. Dann sollte eigentlich auch ein Arbeitsklima ohne nennenswerte Vorbehalte wieder gedeihen können.

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