Gloria von Thurn und Taxis nächtigte bei Oberhausener Nonnen

Der Oberhausener Stadtdechant Peter Fabritz vor dem Vincenzhaus, in dessen Klosterstrakt Gloria von Thurn und Taxis übernachtete und am Morgen in der Kapelle die Messe besuchte. Fabritz hatte ihren Aufenthalt organisiert.
Der Oberhausener Stadtdechant Peter Fabritz vor dem Vincenzhaus, in dessen Klosterstrakt Gloria von Thurn und Taxis übernachtete und am Morgen in der Kapelle die Messe besuchte. Fabritz hatte ihren Aufenthalt organisiert.
Foto: Fabian Strauch / Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis kam für eine Lesung nach Oberhausen. Anschließend übernachtete sie im Klostertrakt des Vincenzhauses.

Oberhausen.. Ganz bodenständig ließ Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ihren Besuch in Oberhausen ausklingen: Statt nach ihrer Lesung von Gedichten von Hildegard von Bingen in der Herz Jesu Kirche in einem Luxushotel in Düsseldorf zu residieren, entschied sich die 55-Jährige für eine bescheidenere Bleibe. Im Anschluss an einen Empfang im St. Vincenzhaus an der Wörthstraße blieb sie dort und übernachtete in einem Gästezimmer des Klostertraktes der Dominikanerinnen.

Allüren? Fehlanzeige

Spontan war die Entscheidung zwar nicht, „besondere Vorbereitungen gab es aber keine“, sagt Stadtdechant Dr. Peter Fabritz. Er hatte die Lesung der Fürstin organisiert. „Sie bewohnte ein ganz normales Zimmer, das hergerichtet war wie immer“, sagt er. Adelige Allüren? Fehlanzeige.

Auch mit dem frühen Aufstehen der Schwestern soll von Thurn und Taxis keine Probleme gehabt haben: Um 7 Uhr feierte sie zusammen mit den Dominikanerinnen in der Kapelle des Altenheims die heilige Messe. „Zur Messe geht sie jeden Morgen – ob sie bei sich zu Hause in Regensburg, in New York oder eben in Oberhausen ist“, sagt Fabritz. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit den Schwestern und dem Stadtdechanten Fabritz trat die Fürstin dann ihre Weiterfahrt an.