Gleichgesinnten-Treff entwickelt sich zur Fachmesse

Jessica Fiebig (31) aus dem Oberhausener Stadtteil Grafenbusch musste vor dreieinhalb Jahren nach einem Lungenkollaps mit dem Rauchen aufhören. „Mein Kopf aber wollte nicht“, berichtet sie. Da stieg sie auf E-Zigaretten um. In Internet-Foren stieß sie auf Gleichgesinnte und verabredete sich mit ihnen in Dortmund zu einem ersten Treffen mit rund 60 Teilnehmer.

„Das wollten wir mit ein paar Ständen von Händlern wiederholen“, erklärt sie. Sie machte sich also daran, es zu organisieren. An der ersten E-Dampfermesse im Oktober 2012 in Dortmund wollten schon 25 Aussteller teilnehmen. Rund 1000 Besucher kamen. Ein Jahr später, im Oktober 2013, hatte Jessica Fiebig für die zweite Messe schon 42 Aussteller gewonnen. Sie verlegte die Schau in ihre Heimatstadt. 3000 Besucher kamen in die Luise-Abertz-Halle.

Am Wochenende rechnete Fiebig mit fast 6000 Besuchern, die zu den 59 Ausstellern kommen würden. Die Messe ist für sie ein finanziell einträgliches Hobby geworden. Steigt die Nachfrage weiter, denkt sie daran, ihren Job als kaufmännische Angestellte an den Nagel zu hängen.