Gläserner Eingang zur Bildung
17.04.2009 | 06:00 Uhr 2009-04-17T06:00:00+0200Bert-Brecht-Haus und Saporoshje-Platz können sich näherkommen, wenn lang gehegte Pläne verwirklicht werden.
Nicht Fisch, nicht Fleisch, kein Platz, kein Park – am Saporoshje-Platz, der ursprünglich nicht als Platz, sondern als breite Einfallsstraße zur Innenstadt konzipiert war, gibt's jede Menge Kritik. Das hat nicht zuletzt das Sommerforum im vergangenen Jahr gezeigt. Im Zuge der Möglichkeiten, die das Konjunkturpaket II eröffnet, ist jetzt eine Lösung denkbar, die den Platz aufwertet und enger mit dem Bert-Brecht-Haus verknüpft. Das wiederum soll in einem vorgelagerten Glaskubus einen attraktiven Eingangsbereich zum Platz hin erhalten. Mit den ersten konzeptionellen Überlegungen befasste sich gestern die SPD im Rahmen ihrer „Osterferienschule” vor Ort.
Insgesamt ist mit 3,5 Millionen Euro aus den Töpfen Bildung und Infrastruktur zu rechnen. Eine Million könnte dabei auf die Umgestaltung des Platzes, 2,5 Millionen auf die der bedeutendsten Bildungseinrichtung der Stadt entfallen. Verkehrstechnisch könnte es so aussehen, dass die Paul-Reusch-Straße im vorderen Bereich fußläufig würde, die wegfallenden Parkplätze könnten weitgehend durch einen Parkplatz kompensiert werden, der im hinteren Bereich angelegt und damit den Saporoshje-Platz verkürzen würde. Der Busverkehr könnte dann durch die Friedrich-Karl-Straße führen, für den Autoverkehr sind noch mehrere Varianten im Gespräch. Eine Verkehrszählung soll in Kürze mehr Aufschluss geben.
Durch die Fußläufigkeit im vorderen Bereich wird eine engere Verbindung mit dem Bert-Brecht-Haus möglich. Ein 8 mal 18 Meter großer zweigeschossiger Glaskubus, der links vom Eingang Paul-Reusch-Straße stehen soll, soll „eine kleine cafe´artige Gastronomie” erhalten, die bei schönem Wetter zum Platz geöffnet werden kann. Stadtbibliothek und Volkshochschule würden so ihr lang ersehntes Entree erhalten, das zum längeren Aufenthalt einlädt. Weiteres Plus: In dann leer werdenden Räumen könnte die VHS einen großen Vortragraum erhalten, der ihr noch immer fehlt. „Die Detailplanungen gilt es jetzt mit der OGM und der Denkmalschutzbehörde abzustimmen”, erläuterte Planungsdezernent Peter Klunk. Ein bisschen Eile ist allerdings geboten: Bis Ende 2010 muss alles fertig und abgerechnet sein.

07:45
alles völlig überflüssig,
der ist doch okay so wie er ist,
kaum haben sie wieder geld in den fingern, wirds schon wieder für totale unwichtige ******** ausgegeben, warum künstlich einen ort beleben wollen...
es muss doch auch erstmal die menschen dafür geben die sich dort aufhalten wollen