Führerloses Sulky-Gespann rast durch Oberhausen
31.01.2011 | 17:34 Uhr 2011-01-31T17:34:00+0100
Oberhausen/Dinslaken. Ein ungewöhnlicher Anblick, der sich den Verkehrsteilnehmern in Oberhausen-Schmachtendorf bot. Auf der Straße kam ihnen am Montagmorgen ein führerloses Sulky-Gespann entgegen. Das Tier hatte seinen Halter abgeworfen.
Der ein oder andere Verkehrsteilnehmer hat sich vielleicht noch einmal die Augen gerieben, als ihm am Montagmorgen plötzlich ein führerloses Sulky-Gespann auf der Straße in Oberhausen-Schmachtendorf begegnete. Das Pferd von einem Reiterhof in Dinslaken hatte zuvor in der Nähe der Stadtgrenze zu Oberhausen gescheut und seinen 61-jährigen Halter aus dem Sulky geworfen. Anschließend rannte das Tier führerlos über die Franzosen-, Lickum-, und Neuköllner-Straße bis nach Schmachtendorf. Dort konnte es von Passanten und einem Bezirksbeamten der Polizei auf der Schmachtendorfer Straße gestoppt werden.
Auf seinem Weg über die Neukölner-Straße stieß der Sulky gegen einen Stromkasten, einen geparkten Pkw und eine Straßenlaterne, bevor er auseinanderbrach. Dem unverletzten Pferdehalter aus Dinslaken konnte sein Tier unversehrt übergeben werden. Es entstand nur Sachschaden in Höhe von rund 6000 Euro.
11:56
Ich meinte fehlt.
11:55
Jetzt felht nur noch der Standardspruch von Antoinetta.
Nur wer ein Pferd aus einem Tierheim holt.....usw:
Ansonsten bin ich froh, dass diesem edelen Geschöpf nichts passiert ist.
Alles andere kann man mit Geld regeln!
Glück Auf
11:25
Das Tierschutzgesetz verlangt die Pferde so zu halten, dass sie keine Qualen, vermeidbare Schäden oder Schmerzen erleiden. Oberstes Gebot bei der Pferdehaltung sollte, wie bei jeder Tierhaltung, die Erfüllung der Bedürfnisse des Pferdes sein, und verlangt vom Pferdehalter die entsprechenden Kenntnisse und Fähigkeiten. In der Pferdehaltungspraxis stehen jedoch den Bedürfnissen des Pferdes die Interessen des Pferdebesitzers teilweise entgegen. Bedürfnisse des Pferdes (für Offenstallhaltung) - Bewegung: In freier Natur ist ein Pferd 10 bis 16 Stunden am Tag – meist zur Futtersuche – unterwegs und legt dabei 30–40 km zurück. Das Pferd ist somit ein Lauftier. Da dieser Bewegungsbedarf allein über den Reit- und Fahrsport meist nicht gedeckt werden kann, sollte möglichst viel Gelegenheit zur selbständigen unbehinderten Bewegung gegeben werden. Sozialkontakte: Pferde sind ausgeprägte Herden- bzw. Gruppentiere. Jedes Pferd braucht die Möglichkeit Sozialkontakte mit Artgenossen aufzunehmen. Einzelhaltung ist tierschutzwidrig. Gesundheit: Das Pferd ist auf ein Leben unter freiem Himmel eingestellt und braucht den Kontakt zu Licht und Luft genauso wie staubfreie Luft und möglichst staubfreies Futter. Staub ist das größte Problem für die empfindlichen Atmungsorgane des Pferdes.