Friedensdorf-Chef im Kaukasus

Ein Team der Kinderhilfsorganisation „Friedensdorf“ hat sich auf einer neuntägigen Reise in den Kaukasus über die Lage vor Ort informiert. Das Friedensdorf engagiert sich in der krisengebeutelten Region, um erkrankten und verletzten Kindern zu helfen.

In Georgien erlebten Friedensdorf-Leiter Thomas Jacobs und Mitarbeiterin Maria Tinnefeld eine hohe Arbeitslosigkeit und große Armut: Das zeige den enormen Wert der alljährlichen Bürger-Paketaktion, bei der notleidende Georgier Lebensmittel erhalten. Ein Flüchtlingscamp besuchten sie ebenfalls, auch das „Labdoo-Projekt“, bei dem gebrauchte Laptops wieder funktionsfähig gemacht werden.

In Armenien beeindruckte die Helfer, wie Großfamilien und Nachbarn Kinder aufgefangen haben, deren Eltern bei einem schweren Erdbeben starben. Die vom Friedensdorf finanzierte Projektarbeit zur Rehabilitation kranker Kinder vermittelte ein positives Bild. In der Reha-Einrichtung der Armenischen Kinderstiftung werden Logopädie, Förderung autistischer Kinder, Physio- und Wassertherapie angeboten.