Feuerwehren vernehmen positive Signale zur Betuwe-Sicherheit

Sowohl das Eisenbahnbundesamt als auch das Bundesverkehrsministerium sehen Möglichkeiten, die Streckensicherheit an der geplanten Betuwe-Route zu verbessern. Dies ist nach Auskunft von Gerd Au-schrat, Sprecher der Feuerwehren im Arbeitskreis Streckensicherheit Betuwe, das Ergebnis eines Treffens von Vertretern der Feuerwehren, des Ministeriums, des Bundesamtes und der Deutschen Bahn, das die beiden Bundestagsabgeordneten Sabine Weiss (CDU) und Hans-Ulrich Krüger (SPD) initiiert hatten. Weiss und Krüger machten in dem Gespräch deutlich, dass es keinerlei Abstriche oder Veränderungen an den anerkannten Sicherheitskonzepten der Feuerwehren von Emmerich bis Oberhausen geben dürfe. Es müssten Wege gefunden werden, um bei dieser für Deutschland und den Niederlanden einzigartigen Strecke das erforderliche Sicherheitsniveau, das die Feuerwehren anstreben, zu erreichen.

Die Vertreter des Ministeriums und des Eisenbahnbundesamtes zeigten dafür Verständnis. Es wurde vereinbart, eine genaue Prüfung durchzuführen, insbesondere vor dem Hintergrund der Einzigartigkeit dieser Strecke. Grundlage für diese Überprüfung sollen die von den Gemeinden beschriebenen Alleinstellungsmerkmale sein. Nur so sei eine individuelle Einzelfallentscheidung und finanzielle Förderung bzw. Kostenübernahme für die Betuwe-Route möglich.

Gerd Auschrat: „Es bleibt nach den vielen Enttäuschungen der letzten Jahre abzuwarten, ob den Worten Taten folgen. Ich wünsche mir eine schnelle Einigung, damit zeitnah mit dem Ausbau der Strecke begonnen werden kann.“