FDP sieht Oberhausen nicht am Ziel

Die beiden FDP-Politiker im Rat: Regina Boos und Hans-Otto Runkler.
Die beiden FDP-Politiker im Rat: Regina Boos und Hans-Otto Runkler.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
In ihrem Grußwort plädieren die Liberalen für mehr Anstrengungen. Mehr Jobs und Ausbildungsplätze notwendig. Unnötige Verordnungen streichen.

Oberhausen.. Die FDP plädiert in ihrem traditionellen Grußwort an alle Oberhausener dafür, Flüchtlinge mit Weltoffenheit zu begegnen. Zugleich fordern die hiesigen Liberalen, sich verstärkt anzustrengen, um mehr Arbeitsplätze und Lehrstellen zu schaffen. Das Grußwort der FDP im Wortlaut:

„Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, wie von uns bereits angestrebt, müssen die schmerzhaften zusätzlichen Sparmaßnahmen im Haushalt nun doch nicht umgesetzt werden. Der Innenminister hat sein Verbot, bereits zugesagte Bundesmittel zu berücksichtigen, zurückgenommen. Das heißt für Oberhausen, dass wir wieder auf Kurs sind, aber noch lange nicht am Ziel.

Deshalb ist und bleibt es wichtig, dass alle Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftslage in Oberhausen ergriffen werden. Dazu zählt natürlich auch der Lückenschluss der Straßenbahnlinie 105. Aber das allein kann uns nicht genügen. Es sind weiterhin alle Anstrengungen zu unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern Perspektiven zu bieten und zu ermutigen, Privatinitiative zu ergreifen.

Unwirksame Verordnungen, wie die Baumschutzsatzung für private Baugrundstücke, werden wir kurzfristig aussetzten. Oberhausen braucht noch mehr gute Jobs und noch mehr Ausbildungsplätze.

Bessere Angebote für Jugendliche

Wir müssen dafür sorgen, dass sich alle Jugendlichen in Oberhausen eine eigene Zukunft aufbauen kann und dass ihrem veränderten Freizeitverhalten gerecht werdende Angebote zur Verfügung gestellt werden. Schulische Ausbildung und Beratung werden noch stärker den veränderten Erfordernissen angepasst.

Der demografische Wandel bietet neue Möglichkeiten zur Stadtentwicklung: lebenswerte Quartiere mit mehr Stadtgrün und kleinteiliger Bebauung, barrierefreier Zugang zu allen städtischen Einrichtungen und multikulturelle Angebote in Kultur und Handel.

Weltoffen und tolerant

Die Zukunft wird Oberhausen auch neue Herausforderungen bringen. Die politische Lage in der Welt lässt Tausende schwer traumatisierte und gequälte Menschen nach Deutschland strömen. Sie hoffen auf Frieden und ein besseres Leben für sich und ihre Familien. Oberhausen hat in der Vergangenheit schon bewiesen, dass Flüchtlinge das alles hier auch finden können. Weltoffen und tolerant werden wir gemeinsam mit allen Oberhausener Bürgerinnen und Bürgern erneut diese Situation annehmen und die Willkommenskultur mit Leben erfüllen.

Die Liberalen in Oberhausen werden mit ihren Partnern in der Ratskoalition dafür arbeiten, dass Oberhausen selbstbewusst und zielsicher die immer neuen Herausforderungen bewältigt und sich zukunftssicher aufstellt. Wir wünschen allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein gesundes, glückliches und friedvolles neues Jahr 2015.“

Regina Boos, FDP Oberhausen, und Hans-Otto Runkler, FDP im Rat.