EVO erhöht Strompreis
16.02.2010 | 14:35 Uhr 2010-02-16T14:35:00+0100
Die Energieversorgung Oberhausen AG (EVO) erhöht ihre Strompreise zum 1. April um 0,77 Cent auf 21,62 Cent pro Kilowattstunde. Ein Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 3500 kWh zahlt pro Jahr ab April rund 20 Euro mehr.
Kostentreiber ist aber nicht das Gewinnstreben der EVO, sondern im aktuellen Fall die staatliche Förderung des Stroms aus regenerativen Energien. Die Umlage für den Öko-Strom ist zum 1. Januar 2010 von 1,141 ct/kWh auf 2,047 ct/kWh gestiegen. „Wir geben diese Kosten nur zu einem Teil weiter und haben sie im ersten Quartal allein geschultert“, sagt Bernd Homberg, Leiter des EVO-Marktmanagementes. „Wir begrüßen grundsätzlich den Ausbau erneuerbarer Energien, eine vollständige Kompensation der staatlichen Belastungen ist aber nicht möglich.“
Teurer wird der Strom ab April auch für Besitzer von Elektro-Wärmespeicheranlagen und Elektro-Wärmepumpenanlagen – und zwar um 0,96 Cent pro Kilowattstunde.
Als Alternative zur Grundversorgung empfiehlt die EVO ihren Kunden die Wahl eines TOB-Tarifs, der individuell auf die Bedürfnisse des Stromabnehmers zugeschnitten wird. Ein Beispiel ist der Tarif TOB-Stromflex, bei dem Strom in der Zeit von 22.30 bis 6.30 Uhr weniger kostet.
Während die Verbraucher also ab April einmal mehr die Belastungen aus dem EEG-Gesetz zu spüren bekommen, kritisieren die Grünen, dass der Bund die Vergütungen für Solarstrom kürzen will. Für viele Handwerker, mittelständische Betriebe und selbst große Solar- und Maschinenbau-unternehmen bedeute dies das Aus ihrer wirtschaftlichen Basis, sagt Sprecher Andreas Blanke. „Tausende von Jobs sind gefährdet.“
Aus Sicht der EVO ist das Vorhaben der Bundesregierung indes nachvollziehbar. „Die Preise für Solaranlagen sind um bis zu 30 Prozent gesunken“, sagt Homberg.

16:19
Hoffentlich kommen die Billigkunden bei Entstöreinsätzen auch gaaaaanz am Schluss dran!
20:09
Nachsatz: mein Stromlieferant ist eine städtische Gesellschaft (Stadtwerke). Eben nur nicht aus Oberhausen ,aber aus NRW.
20:07
Zur Erinnerung RWE ist mit 10% an der EVO beteiligt. 10% hält die STOAG. 80% der Anteile sind im Besitz der Gesellschaft FSO GmbH. Die Stadt Oberhausen ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
EVO 10%
EVO Energie-Netz 100%
FSO GmbH 50% die anderen hält RWE mit 50%
FSO Verwaltungs- GmbH 50% mit ebenfalls RWE-Anteile,
RWE AG 0,22%
RWE Holding AG 0,89%
GMVA Oberhausen 15%.
an29:
jetzt erkläre uns doch bitte einmal wie die energiewirtschaftliche sowie risikobehafteten Geschäftstätigkeiten unabhängig von der RWE umgesetzt werden soll.
Dies ist eine schöne Aufgabe für die Grünen-Fraktion.
Im Vorfeld gab es schon sehr gute Ansätze zur Zerschlagung der Beteiligungen die sich im Stadtbesitz befinden.
Nur jetzt gilt es eben Flagge zu zeigen!
Ich will dich nicht überzeugen. Es bleibt immer eine persönliche Entscheidung. Ob ich direkt bei RWE den Strom beziehe oder verteuert über die EVO mit RWE-Anteilen ist aber für mich persönlich schon ein sehr großer Unterschied.
17:31
Mag ja alles so sein wie hier so kontrovers diskutiert( Sponsoren, Lokalpatriotismus und co. ), dennoch hat niemand die Frage gestellt, was aus den Gewinnen der längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke wird.Die Abgaben für die erneuerbaren Energien sind solchen Gewinnen entgegen zu setzen. Auch wenn sie in der (berechenbaren ) Zukunft liegen.Und schon säh die Rechnung anders aus , ( außer unser aller)
Aber die vergisst man mal einfach ............
17:15
Die Kometare sind doch mal wieder typisch, erhöht die EVO nach 15Monaten mal wieder den Strompreis schreien alle, die SPINNEN. Die großen der Branche haben in dem Zeitraum die Preise mehrfach, ich wiederhole MEHRFACH kräftig erhöht. ICH WERDE DER EVO TREU BLEIBEN.
15:13
Nachtrag: Die EVO hat schon auf eine erneute Strompreiserhöhung hingewiesen. Diese kommt bestimmt. Denn die EVO muss für die STOAG den nächsten Fahrplanwechsel bezahlen. Dies kann die EVO nur, wenn die Gewinne über Gebühr steigen!
15:08
Die Antwort auf die Frage, ist die EVO sozial für Oberhausen, wird ganz einfach beantwortet! Nein ist sie nicht! Warum? Wer für Oberhausener Bürger und Bürgerinnen ist muss Tarife und Tarifanhebungen klar verständlich darlegen! Hat die EVO dies gemacht? Nein! Seht doch nur einmal dieses Kauderwelch in der Bekanntmachung der EVO, nachzulesen auch in der Lokalpresse, an. Einfach nicht nachvollziehbar. Die EVO ist zum Dukatenesel für den Eigentümer STOAG geworden. Mit diesen Geld, zusätzlich aus unseren Taschen gezogen, kann dieses überverschuldete ÖPNV-Unternehmen sich den modernsten und jüngsten Fuhrpark im VRR erlauben. Hätte die STOAG nicht diese wahnsinnige Fahrplanreduziwerung durchgezogen würden die sozialen Aspekte eventuell noch greifen. So aber nicht!
14:56
Wenn man die Beiträge der Claqueure so liest, sollten wir uns alle über die Erhöhungen freuen.
Da fragt man sich, ob die EVO eigentlich noch Rechnungen verschickt oder erhalten die Kunden Spendenbescheinigungen?
Im Jahresabschluß per 31.12.2007 hatte die EVO einen Gewinn in Höhe von knapp € 12,5 Mio. ausgewiesen, der abgeführt wurde. Das sind je Haushalt rund € 156,--. Wäre das Unternehmen eine mildtätige Stiftung, könnte es sein Sponsoring weiter finanzieren und dennoch die Preise deutlich senken.
Aber der Unternehmenszweck ist natürlich gewinnorientiert und nicht gemeinnützig und die Gesellschafter, unter anderem RWE, werden dies nicht zulassen.
@23
Zu1: Beim Grundtarif sind 50 (!) Anbieter günstiger. Warum? Fragen Sie lieber, warum der heimische Anbieter teurer ist.
Zu2: Es ging um die Informationsmöglichkeiten älterer Bürger. Auch ältere Bürger freuen sich über eine Ersparnis. Fragen Sie sie mal.
Zu3: Demnach ist kein Energieversorger davor gefeit. Auch kein örtlicher.
Zu4: Äpfel und Birnen! Die Verbraucherzentralen sind unabhängige, gemeinnützige Organisationen. Und diese raten zum Strompreisvergleich. Wie übrigens auch viele andere Medien.
Zu5: Darum müssen jetzt alle Kunde der Sparkasse werden???? Aber egal, es lenkt vom eigentlichen Thema ab.
14:55
HERZOG Bauer war Heizg. Rechtschreibprüfung: super!
14:54
@22 Was hat denn evo mit Ölkesseln im Callcenter zu tun?
Öl kommt in den Tank per LKW.
Der Kessel vom HERZOG Bauer.
Abgas = Schornsteinfeger.
PLanung : Amt/ Architekt=
evo hat frei.