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Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle

15.06.2012 | 22:00 Uhr
Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle

Oberhausen. Mal wieder ein Städteranking, mal wieder dümpelt Oberhausen auf den traurigen letzten Plätzen herum : Diesmal haben Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, des Instituts für Weltwirtschaft (IFW) und des Beratungsunternehmens Kiel Economics die 50 größten Städte Deutschlands auf ihre Nachhaltigkeit hin untersucht. Oberhausen, wie das Magazin „Wirtschaftswoche“ am Freitag vermeldete, versteckt sich auf einem schlechten 49. Platz. Nur Gelsenkirchen hat noch schlechter abgeschnitten.

Stuttgart auf Platz Eins

56 ökologische und sozial-ökonomische Einzelkriterien haben die Wissenschaftler unter die Lupe genommen: Aus den Kategorien Energie und Verkehr, Umwelt, Sozialkapital, Humankapital, Wirtschaftskraft sowie Transparenz schließen sie, ob die Lebensqualität in einer Großstadt nachhaltig hoch ist. Auf Platz Eins schaffte es Stuttgart. Allen süddeutschen Städten wurde eine hohe soziale Nachhaltigkeit attestiert. Der Norden liegt in der Unterkategorie Luftqualität weit vorn.

Bielefeld schaffte es auf Rang Fünf, Münster auf den neunten Platz. Vor allem die Schlusslichter stammen aber aus NRW: Herne (Rang 47), Krefeld (Rang 48) und eben Oberhausen (Rang 49) und Gelsenkirchen (Rang 50). Sie können, so die Forscher, ihren Bürgern in keiner der untersuchten Kategorien eine gute nachhaltige Lebensqualität bieten.



Kommentare
18.06.2012
14:45
Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von vonhierwech | #9

mich wunderts nicht.. aber ein paar oberhausener user meinen immer noch ihre stadt wäre der nabel der welt. Hinsichtlich der anzahl von spielhallen od. seniorenresidenzen mag das zu treffen *grins*

17.06.2012
16:17
Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von dcarleitermann | #8

Diese Informationspolitik der Mehrheitsfraktion wird doch in Oberhausen von den meisten Bürgern und Bürger toleriert oder sogar noch belohnt. Als Beweis hierzu nenne ich hier nur die Kanditatur von Herrn Dirk Butler bei der letzten Oberbürgermeisterwahl.Die Wahrnehmung eines demokratischen Rechtes wurde ihm persönlich nachgetragen.Ich meine nicht das er mit rechnen musste als Dezernent wiedergewählt zu werden. Hier meine ich Eingriffe in die Persönlichkeit und die Nichtwürdigung seiner Leistungen für unserer Stadt. Keine Oppositionspartei kann derzeit in die Machtstrukturen der SPD eingreifen. Siehe hierzu die Grünen in Oberhausen. Diese Partei ist doch nur noch ein Schatten der von der Vergangenheit lebt. Dieses alleine zu verändern ist die CDU, trotz guter Leistungen nicht in der Lage. Ein Interview mit dem JU-Vorsitzenden wurde angeblich vor den Landtagswahlen geführt und in dieser Woche in der Zeitung veröffentlicht. Wenn dies stimmt ist auch die Tageszeitungen wie die SPD.

16.06.2012
13:05
Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von Oase | #7

Auch wenn richtig ist, was unter #2 an Fakten gelistet ist, die Befürchtung unter #3 einen hohen Wahrscheinlichkeitsgrad hat: Es hilft nichts, hier zu lamentieren! Das mag ein nettes Freizeitvergnügen sein, das System funktioniert aber anders. Das System setzt darauf, dass seine Teilnehmer ihre Rolle ernst nehmen und ausfüllen. Und wenn die Opposition das nicht kann oder will, dann müssen alle das Ergebnis ertragen.

Und so unangenehm das auch ist, es geht nicht anders als die CDU zu fordern. Möglicherweise wird der nächste Rat einen Parteiwechsel erleben. Kontinuität und Bedeutung wird aber nur die CDU hinter der SPD sichern können. Und da muss man ansetzen, und zwar jetzt! – eigentlich schon vor langer, langer Zeit!

2 Antworten
Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von dcarleitermann | #7-1

Die CDU, FDP und die Grünen vor längere Zeit haben immer angesetzt. Ich lese gerne die Niederschriften im Allris. Die Auseinandersetzungen im Stadtrat sind seitens der Opposition vielfach inhaltlich sehr konkret und der Sache angemessen vorgetragen worden. Herrn Runkler (FDP) seine Vorträge sind dabei ein Genuss. Doch dieses wird vielfach in der Bevölkerung nicht wahrgenommen. Vieles was in der Verwaltung geplant wird bekommen die Stadträte derOpposition viel zu spät mitgeteilt. Dieser Informationsmangel ist auch in den Aufsichtsräten der städtischen Gesellschaften anzutreffen. Dies ist so von der Mehrheitsfraktion auch so gewollt um so weitere sachliche Kontroversen im Stadtrat zu vermeiden. Die Opposition wird dadurch einfach nur vorgeführt.Das klassische Beispiel ist doch der Handel mit dem Stahlwerksgelände Osterfeld.Ganz aktuell werden wir doch jetzt durch den längst überfälligen Bericht über die GMVA (Müllgebühren) unwissend gelassen!Entscheidend im Aufsichtsrat ist die Mehrheit

Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von Oase | #7-2

zu #7-1: Klar sind Mehrheiten in Gremien entscheidend! Aber muss man sich diese Informationspolitik der Mehrheitsfraktion denn wirklich gefallen lassen? Sollte es denn keinen Weg geben, Sitzungen öffentlichkeitswirksam platzen zu lassen? Kann man nicht einfach mal öffentlichkeitswirksam von einem Amt zurücktreten?

16.06.2012
12:09
Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von dcarleitermann | #6

Zum Scherzen ist im Oberhausen eigentlich niemand zumute. Und das sind die Schuldenzahlen von Krefeld im Jahre 2011:Die Stadt Krefeld hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres ihre so genannten Kassenkredite um 1,7 Prozent von 402,1 Millionen Euro Ende 2010 auf 395,1 Millionen Euro verringert – ein Rückgang um sieben Millionen Euro.
desweiteren:
Nach Angaben des Statistischen Landesamtes machen die Krefelder Kassenkredite pro Einwohner jetzt 1679 Euro aus (Ende 2010: 1709 Euro). Das ist, mit Ausnahme von Düsseldorf, der niedrigste Wert aller Städte im Regierungsbezirk. Auf dem dritten Platz: die Stadt Solingen mit 3011 Euro Kassenkrediten je Einwohner. Den höchsten Wert verzeichnet Oberhausen mit 6958 Euro pro Einwohner. Im NRW-Schnitt liegen die Kassenkredite bei 1208 Euro je Einwohner.
Ich meine das die CDU in Krefeld doch mehr zu bieten hat als einen Kommentar ala der Fraktionsvorsitzender der SPD in Oberhausen Herr Große-Brömer!

3 Antworten
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von Oase | #6-1

Aber, dcarleitermann, was soll das denn? Das sind Zahlen. Wenn man die interpretieren will, muss man doch die dortigen Verhältnisse kennen.

Da beschäftigen Sie sich doch besser mit der OGM! Eben eine Tochter wie die STOAG! Und auch bei der OGM sitzen CDU-Vertreter im Aufsichtsrat.

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von schneckchen1978 | #6-2

Ach, dcarleitermann, was sollen Ihre Zahlen? Wen wollen Sie damit beeindrucken? Vor allem, wen interessieren die Zahlen? Krefeld ist in der Wirtschaftsstudie trotzdem auf den hinteren Rängen vertreten. Zahlen hin oder her. Ihre gebetsmühlenartigen Äußerungen über Herrn Große-Brömer interessieren hier wirklich keinen mehr.

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von Oase | #6-3

Hinsichtlich Ihrer Äußerungen zum SPD-Fraktionsvorsitzenden, schneckchen1978, bin zumindest ich ganz und gar nicht Ihrer Meinung! Nach meinen Erfahrungen aus der Diskussion um die letzte Diätenerhöhung der Landtagsabgeordneten bin ich durchaus noch an Meinungen über den SPD-Mandatsträger interessiert.

16.06.2012
10:11
Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von schneckchen1978 | #5

Das die CDU in Oberhausen eine Alternative sein soll, halte ich für einen schlechten Scherz. Im Übrigen ist die Stadt Krefeld - auch mit auf den letzten Plätzen - auch ein "CDU-Kind" und wie man sieht mitnichten besser dran. Des Weiteren sind Wahlbeteiligungen von 50-60 % bei den Landtagswahlen (leider) normal, aber kein Oberhausen spezifisches Problem. Dies ist ein allgemeines Problem.

3 Antworten
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von Oase | #5-1

Was wäre denn eine Alternative? Nur lamentieren? Die SPD unterwandern?

Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von kadiya26 | #5-2

Ich denke, in der Kommunalpolitik geht es weniger um Parteien, sondern um die realen Menschen, die sich zur Wahl stellen, um Macht zu erhalten. Krefeld kann ich nicht beurteilen, aber für OB kann ich sagen, dass die Leute, die diese Stadt regieren, nicht in der spd sind, weil sie Sozialdemokraten sind, sondern weil sie mit diesem Parteibuch an die Macht kommen.
Ich bin davon überzeugt, dass wir auf kommunaler Ebene weg müssen von dem üblichen Parteienangebot. Freie, unabhängige Kandidaten könnten ein Ausweg sein. Wenn es nur nicht so schwer wäre.... ich bin sicher, die gäbe es. In OB, in Krefeld und in vielen anderen Gemeinden.

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von Oase | #5-3

zu #5-2: Zum Punkt SPD und Parteibuch wird man zustimmen müssen; aber weg von den üblichen Parteien? Ob das geht? Auch freie, unabhängige Kandidaten müssen bezahlt werden!? Wer bewirbt sich? Steht nicht hinter der Überlegung der Blick auf die Technokratie? Soll es nicht darum gehen diejenigen zu finden, die die "Sache" nach vorn bringen? Alles andere, Parteiengezänk, politisches, parteiendominiertes Taktieren, wie auch dominierende persönliche Interessen, soll doch außen vor bleiben. Ist das nicht eher etwas für eine überschaubare Einheit? Vielleicht eine 10 bis 20 Tausend Einwohnergemeinde; aber eine Kommune wie unsere Stadt ist doch relativ kompliziert - das ohne umfangreiche Aufgaben- und Arbeitsteilung? Der Vorschlag hat sicherlich etwas für sich, sollte aber doch noch intensiver durchdacht werden. Bis dahin muss der bestehenden Organisation zur Funktion verholfen werden. Die Opposition muss oppunieren - nicht um der Opposition willen, aber in der Sache exemplarisch Dinge vortragen

16.06.2012
09:57
Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von dcarleitermann | #4

Dieses Ergebniss ist eine Bestätigung der miserablen Arbeit der Oberhausener SPD. Die arogante Art ihres derzeitigen Fraktionsvorsitzenden Herrn Große-Brömer zu uns Bürgern und Bürgerinnen ist wie" Angriff ist die beste Verteidigung". Die uns, von der SPD (in Gestalt von Herrn OB Wehling) vorgelegten Zahlen halten einer genaueren Überprüfung selten stand. Die CDU belegt dieses immer wieder. Die Antworten der Fraktion Rot/grün fallen deswegen immer wieder durch Aroganz, Überheblichkeit und fehlende Einsichten auf. Natürlich ist jede andere Partei eine Alternative zur SPD. Doch wir Oberhausener sind eben träge und stecken lieber den Kopf in den Sand und sagen: kann ja doch nichts ändern, die anderen können es auch nicht, macht doch was ihr wollt! Resultat: Wahlbeteiligungen von knapp über 50%! Die SPD macht weiter so wie bisher. Das vertrauen fehlt. Nicht nur bei den Bürgern sondern auch bei den Investoren und Arbeitgebern.

1 Antwort
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von kadiya26 | #4-1

Ja. Dilemma hoch 10. Was tun???

16.06.2012
09:16
Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von bellis100 | #3

Und bei der nächsten Wahl wird sich nichts ändern. Aber welche Alternative gibt es? Etwa die CDU??

15.06.2012
22:47
Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von Oberhausenallesklar | #2

Mich wundert es nicht. Eine Stadt, die Bürogebäude, wie das Bert-Brecht-Haus, für 7 Millionen renovieren lässt, aber kein Geld hat, eine von Familien genutzte Eislaufhalle für 1 Millionen zu sanieren, ein Oberbürgermeister, der vor Freude Flick Flack schlägt, wenn sich hier riesige Spielhallen ansiedeln, eine Verwaltung, die einen vor zwei Jahren noch gefeiertes Bäderkonzept verwirft, weil alles immer nur erstunken und erlogen wird, macht eine Stadt nicht lebenswert. Es gehen die Bürger weg, es gehen die Unternehmen weg. In der Geschichte der Stadtspitze von Oberhausen gab es wohl keine, die jemals mehr gelogen und mehr den Ruf der Stadt in den Dreck gezogen hat, als Klaus Wehling und Wolfgang Große Brömer. Es ist erstaunlich, dass wir nur bundesweit die hoch verschuldete Spielhallenhauptstadt sind. Irgendwann wird wohl die ganze Welt auf Oberhausen schauen und lachen. Klaus Wehling arbeitet eifrig daran.

1 Antwort
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von kadiya26 | #2-1

Stimmt alles. Wort für Wort.

15.06.2012
22:18
Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von kadiya26 | #1

Nicht dass mich das jetzt wundert....

2 Antworten
Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von ld2007 | #1-1

Nö, das hat doch wohl niemanden ernsthaft überrascht.

Erneutes Städteranking - Oberhausen tritt auf der Stelle
von Oase | #1-2

Na gut, schlafen wir weiter und lamentieren, wenn wir aufwachen!

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