Einwanderung prägt die Stadt

Einblicke in die Geschichte der Migration in Oberhausen bekamen die Teilnehmer des jetzt angebotenen Stadtrundgangs. Für optimale Rahmenbedingungen hatte Petrus gesorgt, um alles Weitere kümmerten sich Volkshochschule und Geschichtswerkstatt Oberhausen. Knapp ein Dutzend Interessierte fanden sich bei schönstem Sonnenschein am Hauptbahnhof ein.

Auch Elke Münich, Sozialdezernentin der Stadt Oberhausen, sowie Kulturdezernent Apostolos Tsalastras ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, mehr zu erfahren. André Wilger von der Geschichtswerkstatt führte durch einige geschichtsträchtige Orte wie die Zinkfabrik Altenberg und ihre ehemalige Arbeitersiedlung und ermöglichte so einen plastischen Einblick in vergangene Zeiten.

Im Verlauf des Stadtrundgangs wurde immer wieder deutlich, in welch großem Maße gerade Oberhausen eine Stadt ist, die einst überwiegend durch Arbeitsmigration entstand. „Ohne die damalige Migration würde es Oberhausen in der heutigen Form nicht geben.“, so die Einschätzung des Historikers Wilger. Dies werde vielleicht bei den aktuellen Diskussionen um Flüchtlinge und Migration zu oft vernachlässigt.