Eine Notfallpraxis für drei Städte

Für die KV ließ Christopher Schneider der WAZ folgende schriftliche Antwort zukommen, die die Frage nach dem Mobbing-Vorwurf allerdings ignoriert: „In der Vertreterversammlung der KV Nordrhein am 11. Februar 2015 wurde beschlossen, dass die Städte Duisburg, Oberhausen und Mülheim zukünftig einen gemeinsamen kinderärztlichen Notfalldienstbezirk bilden sollen. In diesem neu aufgestellten Bezirk soll es in jedem Fall eine kinderärztliche Notfalldienstpraxis geben. Weiterhin wurde beschlossen, dass zur Verbesserung der flächendeckenden Versorgung innerhalb der Notdienstbezirke zusätzliche kinderärztliche Notdienst-Dependancen eingerichtet werden können. Über die einzelnen Dependance-Standorte des kinderärztlichen Notdienstes in Ihrem Bereich werden im Laufe der kommenden Wochen die Obleute der Kinderärzte und die regionalen Kreisstellen der KV Nordrhein beraten.“

Bettina N. meint dazu: „Eine mehr als dürftige Reaktion. Das war doch in diesem Umfang schon bekannt und lässt keinerlei Schlüsse zu, dass der Kinderärztliche Notdienst am EKO nicht in Gefahr wäre.“ Sie habe eher den Eindruck, als „sollte etwas verheimlicht werden, so dass niemand etwas dagegen tun kann“. Offensichtlich werde versucht, einem öffentlichen Protest auszuweichen. „Vielleicht, weil man diesem nicht standhalten könnte?!“