Eine neue Disco in Alstaden

Oberhausen bekommt eine neue Disco. Zwei befreundete Pärchen eröffnen an der Alstadener Straße 39 am Wochenende die Tanzlounge „Diva“ für Schlagerliebhaber. Schon heute findet die inoffizielle Eröffnung mit geladenen Gästen statt. Am Samstag folgt die erste öffentliche Party mit dem Schlagerstar Jörg Bausch. Die Veranstaltung ist seit sechs Wochen ausverkauft.

Etwas ab vom Schuss liegt die „Diva“ ja schon, aber Simone Benzel-Knott, Mitbetreiberin des Clubs, ist sich sicher: Die Schlagerfans sind über das ganze Ruhrgebiet verteilt und nehmen auch mal ein paar Kilometer Anreise in Kauf. „Das Ambiente der Location passte einfach. Da haben wir zugeschlagen, egal ob Stadtmitte oder nicht“, sagt sie. In Eigenarbeit haben Benzel-Knott und ihre Mitstreiter über Wochen gefliest, gestrichen und den Laden auf Vordermann gebracht.

Vorher war’s eine Pommesbude

„Die Leute sollen sich überraschen lassen. Es ist eine schöne und gemütliche Atmosphäre entstanden“, verspricht Benzel-Knott. Der Vormieter betrieb ein griechisches Restaurant. „Wir haben aus einer Pommesbude eine Diva gemacht“, sagt sie stolz. Entstanden ist ein Tanzlokal mit Loungebereich und Cocktailbar, das 300 Gästen Platz bietet.

Leute, die gerne tanzen, wollen die frisch gebackenen Clubbesitzer ansprechen. Wer auf Discofox steht, ist in der „Diva“ gut aufgehoben. Freitags und samstags ist der Club geöffnet und ab Mitte Februar sollen mittwochs „Afterwork-Partys“ stattfinden.

An den Samstagen locken die Betreiber mit Live-Auftritten. Die Großen der Schlagerszene sind eingeplant. Im nächsten Monat: Michael Fischer (7. Februar), Michael Wendler (15. Februar), Mike Bauhaus (21. Februar) und Nico Gemba (28. Februar).

Mit der „Diva“ haben die Vier sich einen Traum erfüllt. „Wir haben uns ganz spontan entschieden, als sich die Chance bot. Den Plan, einen Club zu eröffnen, hatten wir schon länger.“ Vorher hatten sie gemeinsam Schlager-Partys organisiert, wie „Popschlager Total“ im vergangenen Jahr in Duisburg .

Bei der Namensgebung ihres „Babys“, wie Benzel-Knott die „Diva“ nennt, haben sich die neuen Clubbesitzer von Facebook-Freunden helfen lassen. „Wir haben einen Aufruf gestartet. Am Ende wählten wir unter 150 Vorschlägen unseren Favoriten aus.“