Eine Geisterstadt

Zum Interview mit OB Wehling. Oberhausen ging es wirtschaftlich noch nie so schlecht. Oberhausen ist die Pro-Kopf höchst verschuldete Stadt der BRD, und wenn man sich die Marktstraße von der Qualität der Geschäfte ansieht, könnte man meinen, man befindet sich in einer Geisterstadt. Weiterhin sollte sich unser Oberbürgermeister den Zustand von Sportplätzen anschauen, dort ist seit Jahrzehnten nichts von der Stadt oder Stadtsportbund im sanitären Bereich gemacht worden. Es gibt einige privilegierte Vereine, denen alles zur Verfügung gestellt wird. In diesen Stadtteilen scheint der Ortsverein der SPD besonders stark zu sein. Weiterhin sollte sich unser Oberbürgermeister schämen, dass es in Oberhausen nur noch 3 Hallenbäder gibt und eine moderne Halle, wie die Halle Ost geschlossen wurde. Bezogen auf seine Aussage, dass er so eine Nähe zu den Bürgern hatte, kann ich nur sagen, dass er wunderschön Ehrennadeln für Menschen verteilen konnte. Dieses machte er ja immer werbewirksam. Als letzte Anmerkung muss man noch seine Vielzahl an Ämtern erwähnen. Herr Grotthaus, Herr Groschek und Herr Wehling haben als Mitglieder des Juso-Vorstandes damals Luise Albertz und Willi Meinike kritisiert, dass sie zu viele Ämter haben. Die 3 genannten haben nach der Methode gehandelt, „was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“. Ohne ihn kann es in Oberhausen eigentlich nur aufwärts gehen. Man kann Herrn Wehling nur wünschen, dass er seine schwer erarbeitetes Ruhegeld genießen kann.