„Ein vorbildlicher Oberhausener“

Der Artikel über den Umzug von Herrn Tsalastras nach Oberhausen und die Äußerungen von Herrn Hausmann dazu, hat mit Politik nichts zu tun. Es ist der permanente Versuch Politiker zu verunglimpfen.

Ich bin kein SPD Wähler, aber ich frage mich gerade, wie tief das Niveau der CDU noch fallen will. Hätte der Kandidat der SPD den Wohnort nicht gewechselt, so wäre ihm der Verbleib in Hilden angelastet worden. Jetzt wechselt er den Wohnort, und die CDU lanciert einen

abenteuerlichen Eindruck vom Tricksen, Täuschen und Tarnen. Als ob der Wohnort über den Inhalt der Politik entscheidet.

Aus Herrn Dr. Hausmanns Äußerungen schließe ich, dass die Gütekriterien für ein kommunalpolitisches Amt mit Wohnsitz und Geburtsort zusammenhängen. Nun sollte Kommunalpolitik aber andere Qualifikationen einschließen. Herr Tsalastras besitzt politische Kompetenz durch langjährige Arbeit in unserer Stadt.

Sein Umzug an die Marktstraße unterstützt für mich nur das, was Herrn Tsalastras ausmacht, nämlich die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in Oberhausen. Sei es auf kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen, Herr Tsalastras sucht die Nähe zum Oberhausener Bürger in jeglichen Bereichen. Und dies macht ihn für mich zu einem vorbildlichen Oberhausener. Der Wahlkampf in unserer Stadt sollte sich meiner Meinung nach auf kommunalpolitisch relevante Themen beschränken und weniger auf Unterstellungen basieren.

Herr Hausmann vertritt also die Meinung, wer nicht in Oberhausen geboren ist, kann keine Verantwortung für die Menschen hier und für Oberhausen übernehmen! Der Kandidat ist Deutscher und seit vielen Jahren Dezernent dieser Stadt. Er kennt also wie jeder Oberhausener dieses Veedel und die Menschen mit ihren Vor- und Nachteilen. Herr Hausmann, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Die Bundestagsabgeordnete für die CDU OB, Marie Luise Dött, ist in Nordhorn geboren und wohnt m.E. in Höxter! Sie besitzt in Oberhausen nur eine Alibiwohnung?! Ist das auch tarnen, tricksen und täuschen?