Ein paar Dinge, die einfach stören

Eines vorweg: Es gibt nicht viel auszusetzen an den beiden städtischen Bädern. Was beim Badbesuch in beiden Einrichtungen aber störend auffällt, sind die engen Einzelkabinen, die kaum genug Platz lassen, um sich vernünftig umzuziehen. Auch gibt es keine Einzelduschen, was manchem Gast sicher nicht so ganz gefällt.

In Sterkrade kommt hinzu, dass der Gast nicht die Wahl hat, ob er kalt oder warm duschen möchte. Zu regulieren sind die Duschen nicht. Zudem waren einige Duschen gleich ganz defekt oder ausgeschaltet. Das Schwimmbecken ist komplett aus Stahl. An den Beckenrändern und dem Boden fallen mehrere verrostete Stellen auf. Das sieht einfach nicht schön aus.

Im Hallenbad Oberhause n fühlt man sich als Badegast ein wenig beobachtet. Das modern gestaltete Bad ist durch die riesigen Fensterfronten zwar schön hell und wirkt groß und offen. Befremdlich ist nur, dass jeder Passant vom Gehweg aus ins Bad gucken kann und freie Sicht auf die Schwimmer hat. Das kann zum einen nützlich sein, wenn man von draußen entscheiden möchte, ob einem das Bad zu voll ist. Zum anderen kann für den Gast drinnen aber ein komisches Gefühl entstehen, wenn Leute stehen bleiben und dem Treiben länger zuschauen.