Ein letztes prunkvolles Helau in Oberhausen

Schöner Einmarsch: Die Garde von Prinz Michael I. aus dem Dreigestirn der KG Dampf drauf hatte in der Gaststätte Alt-Buschhausen leichtes Spiel.
Schöner Einmarsch: Die Garde von Prinz Michael I. aus dem Dreigestirn der KG Dampf drauf hatte in der Gaststätte Alt-Buschhausen leichtes Spiel.
Foto: Ulla Emig/ FUNKE Foto Services
Buschhausen schließt die Session ab: Der bekanntlich sangesstarke Ex-Prinz und Hauptausschuss-Vize Ludger Decker darf seine Präsidentenkette behalten.

Oberhausen.. Alles hat ein Ende, das gilt auch für die Narretei: In der Gaststätte Alt-Buschhausen versammelten sich 200 Jecken bei der KG Schwarz-Weiß Buschhausen zum letzten prunkvollen Helau der Narrenspielzeit. Dass Ludger Decker, Ex-Prinz und Hauptausschuss-Vize, bei seiner Heimatgesellschaft bei der Sitzung hinter den Kulissen wirkte, war selbst für erfahrene Jecken ungewöhnlich. Deckers Fazit: „Auf der Bühne ist es entspannter!“

13 Jahre trug Decker die Präsidentenkette, unlängst trat er diese an seinen Nachfolger Thomas Müthing ab. Ergebnis: Als Überraschung durfte der bekanntlich sangesstarke Decker („Stolz auf Oberhausen“) seinen Schmuck behalten. Der neue Präsident erhält bald einen neuen Glitzerumhang. Narrenehrenwort: So behält jeder seine Schätze.

Die Gäste

Schätzen konnten man in der Gaststätte, die unlängst den schmeichelhaften Beinamen „Buschhausener Stadthalle“ trägt, sicher die hohe Dichte unterschiedlicher Künstler. Der Düsseldorfer Hilger Höltgen holte die Miniatur-Gitarre heraus und trällerte eine Hymne mit Augenzwinkern auf rustikale Tanzgarden.

Dauerbonbon „Atemlos“

Karneval 2015 Aus Köln kam die Band „Nüggele“ vorbei, musste sich beim Abschied statt einem Alaaf, aber mit dem Helau zufrieden geben. In der Stadt durchaus eine bekannte Größe war Showsängerin Diana, die mit Helene Fischers Dauerbonbon „Atemlos“ nichts falsch machen konnte.

Die hiesigen Tollitäten grüßten ein wenig wehmütig: Die letzte Punksitzung der Session bedeutete auch ein Stück Abschied von tollen Tagen.

Die tollen Tage beginnen für Harry Meiers dagegen erst jetzt: Der Bauunternehmen darf sich als neuer Senator bei den Schwarz-Weißen einreihen. So kann der Dauergast der Sitzung im kommenden Jahr als Offizieller wiederkommen.

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