Ein Gemeinschaftswerk der Hilfe

Nach einem mehrstündigen Flug erreichte die Chartermaschine des Friedensdorfs mit 109 kleinen Patienten aus Afghanistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kirgistan und den beiden Kaukasusstaaten Armenien und Georgien am Mittwochabend den Flughafen in Düsseldorf.

Vor dem Abflug waren ein letztes Mal in Kabul zahlreiche Verbände gewechselt worden, die Flugtauglichkeit der Kinder wurde geprüft. „Sie beeindruckten uns wieder mit ihrer Tapferkeit, wenn teils angetrocknete Verbände von offenen Wunden oder freiliegenden Knochen entfernt wurden“, sagt das Friedensdorf-Einsatzteam. Dieses Mal gaben die Helfer „annähernd 80 Familien das Versprechen, ihre Kinder so schnell wie möglich und in bestmöglichem Zustand zurück zu bringen“. Doch noch immer warten viele Kinder in Afghanistan auf diese Hilfe. Weitere Einsätze sind notwendig. Sofort nach der Landung der Chartermaschine wurde ein Teil der Kinder in bundesweite Krankenhäuser gebracht, während andere zunächst Aufnahme in der Oberhausener Heimeinrichtung fanden. Sie werden später stationär behandelt.

Für den heutigen Samstag ist die Rückführung bereits genesener Kinder in ihre Heimatländer geplant.

Die Einsatzorganisation war wieder ein Gemeinschaftswerk. Die Hilfseinrichtung dankt allen haupt- und ehrenamtlichen Helfern für ihre Unterstützung.