Eiersuche rund um die Burg Vondern

Mit Körbchen oder kleiner Pa­piertüte bewaffnet, durchsuchen Kinder am Ostersonntag das Gelände rund um die Burg Vondern, die Wiesen, das Unterholz und den Hang hinter der Burg, zum Bahndamm hin: Die Osterfelder Karnevalsgesellschaft Blau-Gelb Vondern hat mal wieder zum Ostereiersuchen eingeladen.

Aber die Ausbeute der Kinder ist zunächst mager. Der vorübergehende Mangel liegt aber nur daran, dass Ralf Brückmann, der Zweite Vorsitzender der KG, erst wieder neue Eier verstecken muss. Dazu öffnet er schon die Schiebetür eines Lieferwagens, in dem sie sich stapeln: Insgesamt 1000 gelbe und buntbemalte Eier stehen für die Eiersuche zur Verfügung. Ein Osterfelder Optiker hat sie gespendet. „Früher hat sie ja Karl-Heinz Pflugbeil, unser Bezirksbürgermeister, gestiftet“, erzählt Anke Hennecke. Pflugbeil sei es auch vor einigen Jahren gewesen, der die Aktion ins Leben gerufen habe. „Er war Ehrensenator unseres Vereins.“

Im Innenhof der Burg, wo sich die Erwachsenen aufhalten, ist Thomas Krey, Pflugbeils Nachfolger, erschienen. Hier haben die Eheleute Hennecke ihr Wohnmobil aufgestellt, vor dem den Besuchern ein Frühstück gereicht wird – zur Stärkung, für Fragen wie diese: „Warum versteckt der Osterhase die Eier?“, löchert ein kleiner Junge seinen Vater.

Nachdem Ralf Brückmann neue Ostereier versteckt hat, füllen sich auch wieder die Körbchen der Kinder. Chantal (13), Felisha (10) und Fiona (7) ruhen sich jetzt auf einer Mauer aus. „Ich hab’ sechs Eier gefunden“, erzählt die Jüngste. „Ich sechzehn“, sagt Felisha stolz.