Ehrennadel für drei tatendurstige Oberhausener

Wer Gutes tut, der wird belohnt. Und wer sein Bestes ins Ehrenamt oder in städtische Vereine steckt, der wird besonders belohnt. Für ihr Engagement im öffentlichen Raum erhalten in diesem Jahr Gabriele Förster, Walter Kurowski und Hans-Georg Gosda die Ehrennadel der Stadt Oberhausen.

Die Gründe für die anerkennende Ehrung durch den Rat der Stadt Oberhausen könnten unterschiedlicher nicht sein.

Die Rechtsanwältin Gabriele Förster wirkt seit 1993 ehrenamtlich im Verein „Frauen helfen Frauen“ mit. Indem sie eine Rechtsberatung bei der Frauen-Beratungsstelle anbietet und den Verein im Rechtsstreit unterstützt, ist sie für die Organisation unverzichtbar geworden. Mittlerweile repräsentiert Förster den Frauenverein bereits seit zehn Jahren als Vorsitzende.

Kaum ein anderer prägte die sozio-kulturelle Szene der Stadt so wie er: Der als „Stadtkünstler“ bezeichnete 75-jährige Walter „Kuro“ Kurowski stammt ursprünglich aus Essen-Kettwig. Er ist Mitbegründer der Fabrik K 14, Initiator des Jazz-Karussells im Gdanska und einer der Entdecker des Musikers Helge Schneider: Ein bewegtes Leben. Neben dem Verleih der Ehrennadel wurde ihm zu Ehren kürzlich die Ausstellung: „Kuro: 50 Jahre politische Plakate“ im Bert-Brecht-Haus gewidmet – eine Hommage an sein künstlerisches Mitwirken in der Arbeiter- und Friedensbewegung.

Auch die Tatkraft und Ambition des 59-jährigen Osterfelders Hans-Georg Gosda ist beachtenswert – und das seit vielen Jahren. Ob als Mitglied, Vorsitzender oder Kooperator: Der selbstständige Mechatroniker haucht Leben in die Osterfelder Innenstadt und organisiert nicht nur die beliebten Sommerfeste, Halloween-Shows und Weihnachtsmärkte. Folglich ist er einer der Köpfe, welche die Lebensqualität eines ganzen Stadtbezirks auffrischen.

Die Ehrennadel der Stadt erhalten eben nur diejenigen, die nicht mehr aus Oberhausen wegzudenken sind.