Direktmarketing-Center in Oberhausen betreut Mittelständler

Bei der Einzugsparty stellten sich die Mitarbeiter auch ihren Kunden vor. Links im Bild: Center-Leiter Eckard Stender.
Bei der Einzugsparty stellten sich die Mitarbeiter auch ihren Kunden vor. Links im Bild: Center-Leiter Eckard Stender.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Tochter der Deutschen Post ist von Essen in den Bürokomplex Marinapark gezogen. Team berät 140000 Unternehmen am Niederrhein und im Ruhrgebiet.

Oberhausen.. Von den deutschlandweit 28 Direktmarketing-Centern der Deutschen Post befindet sich jetzt auch eines in Oberhausen. Center-Leiter Eckart Stender, seine Mitarbeiter und zahlreiche Firmenkunden feierten nun den Einzug in den neuen Bürokomplex Marinapark nahe dem Centro. Die Posttochter war zuvor in Essen beheimatet.

„Wir wollten mehr in die westliche Region unseres Einzugsgebiets ziehen und haben eine Standortanalyse gemacht. Duisburg und Oberhausen kamen in Frage. Wir suchten einen neuen, flexiblen, innovativen Standort. Unsere Wahl fiel schließlich auf den Marinapark“, erklärte Bernd Bohnes, Vertriebsleiter der Direktmarketing-Center in Bielefeld, Dortmund, Münster und Oberhausen.

Von Essen bis Emmerich

Das Einzugsgebiet des Oberhausener Centers reicht von Essen bis Emmerich und von Willich bis Bocholt. Stender und sein Team betreuen rund 140.000 mittelständische Unternehmen. Sie beraten diese, wie sie zielgerichtet potenzielle Kundengruppen beispielsweise durch Werbebriefe oder Flyer ansprechen können. Dazu gehören auch Tipps zur Neukundengewinnung und zur Kundenbindung sowie die Unterstützung bei Aktionen – von der Ideenentwicklung über die Durchführung bis hin zur Erfolgskontrolle.

Das bezieht etwa Mailing-Aktionen oder die Entwicklung und Optimierung von Werbemitteln für Print und Online mit ein. Stender nennt ein Beispiel: „Ein mittelständisches Unternehmen, das sich auf einer Messe präsentieren wird, kann durch persönliche Anschreiben zielgerichtet potenzielle Kunden ansprechen.“ Die Posttochter verfügt über die entsprechenden Adressen und Informationen.

Engagement für die Aids-Hilfe

Hat denn der klassische Werbebrief überhaupt noch eine Zukunft angesichts der Möglichkeiten des Internets? „Auf jeden Fall“, sagt Bender. „Einen Brief oder Flyer hält man in der Hand, das spricht damit einen zusätzlichen Sinn an.“ Allerdings müsse ein Unternehmen heutzutage alle Kanäle bedienen, also natürlich auch das Internet.

Für den Umzug in den Marinapark sprach auch die sehr verkehrsgünstige Lage. Denn bei der Betreuung der Firmenkunden kommt es auf den persönlichen Kontakt an. Kontakt will das Team auch mit Oberhausen intensiv pflegen. So ist an ein regelmäßiges Unternehmerfrühstück gedacht, auch Vorträge und Aktionen soll es geben. Das am ehemaligen Standort Essen bestehende Engagement für die Aids-Hilfe wird auch am neuen Standort gepflegt. Am Eröffnungstag, bei dem die Cheerleader Silver Stars Oberhausen für Unterhaltung sorgten, kamen bei einer Tombola Spenden in Höhe von 1180 Euro für die beiden Aidshilfen zusammen.