Dinslaken baut Übergangsunterkunft aus

In Dinslaken hat die Stadt die Zahlen der erwarteten Flüchtlinge ebenfalls nach oben korrigiert. Der Dinslakener Rat hat den Ausbau der Übergangsunterkunft „An der Fliehburg“ bereits beschlossen.

Die Stadt hatte den Bau nach Schätzung von 190 neuen Flüchtlinge veranlasst. Mittlerweile könnten die Zahlen aber deutlich höher ausfallen, so steht es in der Prognose der Landesregierung.

So könnte es sein, dass 270 Flüchtlinge Dinslaken im Kalenderjahr 2015 zugewiesen werden. Vier Gebäude waren aufgrund der ursprünglichen Jahresprognose bei der Flüchtlingsunterkunft ausgebaut worden. Sollte sich die höhere Zahl bestätigen, gibt es dort weitere städtische Gebäude, die genutzt und ausgebaut werden könnten.

Wie in anderen Städten gibt es auch in Dinslaken die Bemühung, Flüchtlinge in Mietwohnungen unterzubringen: Dabei soll geklärt sein, dass die Personen einen „gesicherten Bleibestatus“ besitzen, um hohe Fluktuation in den Wohnungen zu vermeiden.

In den Monaten Januar und Februar sind 105 neue Flüchtlinge nach Dinslaken gekommen.

In Hünxe hatte Bürgermeister Hermann Hansen zuletzt eine dezentrale Unterbringung für rund 30 Menschen am Hunsdorfer Weg angekündigt. Dies sorgte zuletzt in der Bevölkerung für einige Kontroversen.