Diese Gebühren fallen bei den Geldinstituten an

Am Weltspartag nimmt die Stadtsparkasse zahllose Beutel, gefüllt mit den gesparten Münzen eines Jahres, entgegen. Doch nur an diesem einen Tag tut sie das kostenlos. Wie hoch aber sind die Gebühren für das Zählen von Bargeld bei den Oberhausener Geldinstituten?

Commerzbank: Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden können bundesweit Münzgeld an einer Kasse oder, unabhängig von den Geschäftszeiten, an den Einzahlautomaten einzahlen. Für Privatkunden ist dies kostenfrei, die Gebühr für Geschäfts- und Firmenkunden wird individuell vereinbart. Größere Mengen an Münzgeld können mit einem Safebag eingezahlt werden. Gebühr: 7,50 Euro pro Safebag.

Deutsche Bank: Münzgeldeinzahlungen von Privatkunden sind kostenfrei. Bei eigenen Geschäftskunden fallen laut Preis- und Leistungsverzeichnis 0,20 Euro pro Rolle, mindestens 1 Euro an.

National-Bank: Bareinzahlungen von Privatpersonen auf das eigene Konto sind entgeltfrei. Für Einzahlungen von Geschäftskunden auf das eigene Konto gilt: 1,50 Euro bei einem Betrag kleiner als 3000 Euro, 3 Euro bei 3000 Euro oder mehr, bei Münzgeld mittels Safebag-Verfahren (lose ungezählte und unsortierte Münzen): 5 Euro.

Sparda-Bank West: Das Einzahlen von Münzgeld über eine dafür vorgesehene Münztasche ist für Kunden kostenlos. Sollte in einem Monat mehr als eine Tasche abgegeben werden, zahlt der Kunde für jede weitere Tasche 5 Euro.

Sparkasse: Der Preis für die Annahme von Säcken mit ungezähltem Münzgeld wurde zum 1. Oktober 2014 von 3 Euro auf 5 Euro pro Sack erhöht – eine erneute Steigerung ist derzeit nicht geplant. Eine Hand voll Münzen ist kostenlos. Firmen- und Gewerbekunden können einen direkten Vertrag mit der Werttransport-Firma (Vollmer) abschließen.

Volksbank Rhein-Ruhr: „Wir berechnen keine Gebühr für die Einzahlung und das Zählen von Hartgeld. Allerdings wird die Dienstleistung nur angeboten, wenn ein Konto im Hause besteht.“