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Die Pressemitteilung der Stadt Oberhausen im Wortlaut

03.02.2010 | 16:27 Uhr

Diese Presseerklärung der Stadt Oberhausen ging am 2. Februar 2010 an die Redaktionen der örtlichen Medien.

"CentrO-Erweiterung

Zur heutigen Berichterstattung von WAZ- und NRZ-Oberhausen „Centro widerspricht Wehling“ bzw. „Centro-Manager widerspricht Wehling“ stellt Oberbürgermeister Klaus Wehling wie folgt klar.

Die Erweiterung des Centro zählt für mich zu den wichtigsten Oberhausener Stadtentwicklungsprojekten in nächster Zukunft. Darum haben Stadt und CentrO-Management in gutem Einvernehmen und gegen erbitterte Widerstände aus der Region wie aus der Landespolitik erfolgreich bis vor das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig für die Realisierung dieser Großinvestition gekämpft.

Auch nach der öffentlichen Berichterstattung und nach einem intensiven Meinungsaustausch mit der CentrO-Geschäftsführung vom heutigen Tage ist meine Zuversicht ungebrochen, dass noch in diesem Jahr mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Gleichwohl erfordern Art und Inhalt der Berichterstattung, die auf nachweislich unwahren Tatsachenbehauptungen beruht, folgende Richtigstellungen:

Fakt ist: In den vergangenen drei Wochen gab es mindestens fünf persönliche bzw. telefonische Kontakte zwischen mir bzw. meinen engsten Mitarbeitern und dem Centro-Management. In jedem dieser Gespräche ging es um Finanzierungsfragen und die Erweiterungschancen noch in diesem Jahr.

Darüber hinaus hat die Centro-Geschäftsführung am 12. Januar 2010 meine entsprechende Stellungnahme für eine Umfrage von BILD-NRW ausdrücklich und schriftlich freigegeben. Darin heißt es wörtlich, auf die Frage nach den wichtigsten Bauprojekten 2010 in Oberhausen: „Bei den Projekten privater Investoren setze ich fest auf die Erweiterung des Centro und den Startschuss zum Umbau des Niederrhein-Stadions durch Rot-Weiß Oberhausen.“ Auch auf diese Stellungnahme bezog sich meine entsprechende Passage in der Rede zum Neujahrsempfang.

Die Passage lautete wörtlich: „Auf der anderen Seite der Bahn werden sich noch in diesem Jahr wieder Kräne drehen. Die Centro–Erweiterung soll beginnen. Da bin ich sehr dankbar für ein entsprechendes Signal des Managements. Für diesen Ausbau haben Centro und Verwaltung bis zum Bundesverwaltungsgericht gekämpft und gewonnen. Mitten in der noch nicht überwundenen Wirtschaftskrise nimmt das CentrO Geld in die Hand.“

Fakt ist, dass es keine Veranlassung gibt, auch nur eine Silbe aus meiner öffentlichen Rede zurückzunehmen oder zu korrigieren. Fakt ist weiterhin, dass der Centro-Geschäftsführer am Abend des 29.01.2010 gar nicht Zeuge dieser Rede geworden ist, weil er die Veranstaltung nach eigener Darstellung schon vorher aus privaten Gründen verlassen musste. Insofern können seine Äußerungen gegenüber Dritten auch nicht auf unmittelbare Inhalte oder den Tenor meiner Rede bezogen werden.

Auch nach unserem heutigen Telefongespräch lege ich gemeinsam mit Herrn Pöstges-Pragal großen Wert auf die Feststellung, dass Stadt und Centro-Management ihre Zusammenarbeit auch in der Zukunft so wie in der Vergangenheit gestalten: vertrauensvoll, gut und lösungsorientiert."

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