Dicke Luft an der Mülheimer Straße

Foto: WAZ FotoPool

Die Schadstoffbelastung an der Mülheimer Straße liegt deutlich über dem Grenzwert. Dies geht aus dem Bericht für den kommenden Umweltausschuss (30. April) hervor.

Der Zustand der Luftqualität wird vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) überwacht. Dazu unterhält LANUV ein Netz von über 70 festen Messstationen. In Oberhausen befinden sich eine Messstation sowie ein Passiv-Sammler an der Mülheimer Straße. Hier werden die Werte für Stickstoffmonoxid, Stickstoffdioxid und Schwebstaub ermittelt. Während die Feinstaubbelastung 2014 an der Mülheimer Straße zurück ging, stieg die Belastung mit Stickstoffdioxid an (von 52µg/m³ in 2013 auf 55µg/m³; Grenzwert: 40µg/m³).Die Luftbelastung liegt damit insgesamt über dem Grenzwert. Der städtische Bereich Umweltschutz folgert: „Weitere Maßnahmen im Straßenverkehr sind notwendig.“

Die Umweltzone Ruhrgebiet, die seit Juli 2014 nur noch mit grünen Plaketten befahren werden darf, soll laut LANUV für die geringeren Feinstaubwerte verantwortlich sein. Auch günstige Wetterbedingungen spielten wohl eine Rolle.