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Diakonie steigt in neues Elektro-Auto-Projekt ein

27.06.2013 | 08:00 Uhr
Diakonie steigt in neues Elektro-Auto-Projekt ein
Ein Stopp an der Steckdose - so tankt man die Elektro-Autos auf. die nun die Diakonie für die eine oder andere Dienstfahrt leihen wird.Foto: Tim Schulz

Oberhausen.   Die Diakonie beteiligt sich an dem Car-Sharing-Projekt "Ruhrauto-e“, das vor kurzem in Oberhausen startete. Denn die Standorte der elektronischen Leihwagen befinden sich in unmittelbarer Nähe zweier Häuser der Diakonie. Doch nicht nur der Umweltgedanke ist für die Diakonie von Bedeutung.

Elektro-Autos auf Oberhausener Straßen – wenn es nach Reinhard Harfst, dem Leiter der Oberhausener Diakonie, geht, sollte das so schnell wie möglich Alltag werden. Die Diakonie geht mit gutem Beispiel voran und beteiligt sich an dem „Car-Sharing-Projekt Ruhrauto-e“, das vor kurzem auch in unserer Stadt in Zusammenarbeit mit der Energieversorgung Oberhausen (EVO) an den Start ging. Umweltfreundliche E-Leihwagen können dabei ausgeliehen werden.

Reinhard Harfst: „Als ich darüber gelesen habe und die Standorte Rathaus Oberhausen und Technisches Rathaus Sterkrade sah, fand ich es eine gute Idee, mitzumachen.“ Die Diakonie hat in unmittelbarer Nähe der beiden Rathäuser Standorte – und: „Wir haben manchmal zu wenig Dienstfahrzeuge, dann ist das eine gute Sache, mit E-Fahrzeugen diese Lücken zu füllen.“ Mehr als 50 Diakonie-Mitarbeitern stehen lediglich vier Dienstfahrzeuge zur Verfügung.

Mitarbeiter auf E-Autos einstimmen

Außerdem ist es ihm wichtig, den Umweltgedanken zu fördern. Dabei überzeugt ihn nicht nur das Projekt Elektro-Auto, sondern auch die Idee des Car-Sharing: „Die Bereitschaft, Fahrzeuge zu teilen, ist in Oberhausen leider noch nicht sehr verbreitet. Das wäre aber eine wichtige Sache für die Umwelt. Ich wohne in Osterfeld und würde, wenn es ein flächendeckendes Car-Sharing-Angebot gäbe, wahrscheinlich keinen eigenen Wagen mehr fahren.“

Bis dahin aber will Harfst seine Mitarbeiter auf E-Autos einstimmen: „Wir haben seit acht Tagen die Karten.“ In Kürze wird er selbst die Premieren-Probefahrt in Diensten der Diakonie machen: „Damit ich den Mitarbeitern das Auto erklären kann.“ Vor allem der kleine Smart sei eine gute Option für Dienstfahrten des Verbandes.

130 Kilometer Reichweite

Mit 130 Kilometern Reichweite besteht auch kaum die Gefahr, dass bei einer solchen Dienstfahrt „der Saft“ ausgeht. Zurzeit können ein Opel Ampera, ein E-Smart und ein Renault Twizy als Elektro-Version ausgeliehen werden.

Partner des Ruhrauto-e, an dem auch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Vivawest und die Drive-Carsharing GmbH beteiligt sind, ist in Oberhausen die EVO. Dort kann man ein Elektro-Auto reservieren; anmelden kann man sich unter www.ruhrauto-e.de. Harfst: „Noch ist es kein Problem, ein Fahrzeug zu bekommen.“ Er hofft, dass die Aktion der Diakonie mit dazu beiträgt, auch Privatleute fürs ausleihbare E-Auto zu interessieren.

Astrid Knümann



Kommentare
28.06.2013
12:10
Diakonie steigt in neues Elektro-Auto-Projekt ein
von xxyz | #2

Warum nicht mal einfach den Lohn der Angestellten erhöhen?

Geld scheint ja da zu sein.

28.06.2013
10:20
Diakonie steigt in neues Elektro-Auto-Projekt ein
von wimmel | #1

Da kann dann die Diakonie ihre Gewinne aus dem 1 Euro Geschäft optimieren.
Günstiges 1 Euro Personal (Fahrer, Schreiner, Köche usw.) bekommen Sie ja eh vom Jobcenter gestellt. Auf das Arme, Kranke und Arbeitslose noch mehr ausgebeutet werden.

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